Bei Smartphone-Tarifen auf Datenoptionen achten

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Ist das monatliche Datenvolumen aufgebraucht, erhalten Mobilkunden auf ihrem Smartphone oft einen entsprechenden Hinweis. Foto: Andrea Warnecke

München (dpa/tmn) - Bei Datentarifen für das Smartphone setzen immer mehr Anbieter auf Upgrades statt Drosselung. Kunden sollten deshalb gut über ihre gebuchten Tarifoptionen informiert sein. Wer keine Zusatzkosten möchte, muss von selbst aktiv werden.

Wer mit seinem Smartphone viel auf das Internet zugreift, sollte gut über seine Tarifdetails informiert sein. Mittlerweile gibt es nämlich immer mehr Tarife, die beim Erreichen der monatlichen Datenvolumengrenze nicht mehr die Geschwindigkeit drosseln, sondern automatisch gegen Gebühr zusätzliches Volumen bereitstellen. Kommt also die SMS vom Anbieter, dass die Grenze bald erreicht ist, sollten Nutzer überlegen, ob sie mehr Datenvolumen brauchen, oder mit reduzierter Geschwindigkeit bis zum Monatsende zufrieden sind. Im letzteren Fall muss die Kundenhotline angerufen werden.

Jüngstes Beispiel für den Umschwung bei mobilen Datentarifen ist der Mobilfunkanbieter O2, dessen Blue-Tarife für Neukunden und Tarifwechsler ab dem 3. Februar über die sogenannte Datenautomatik verfügen. Ist die gebuchte Datenmenge verbraucht, gibt es für je zwei Euro bis zu dreimal 100 Megabyte zusätzlich. Geschieht dies drei Monate in Folge greift die Automatik und man erhält automatisch 500 Megabyte mehr Daten im Monat - für fünf Euro extra. "Der Kunde wird darüber frühzeitig informiert", sagt ein O2-Sprecher. Durch die neue Tarifstruktur soll dem Mehrbedarf der Kunden an Datendiensten begegnet werden.

Verbraucherschützer kritisieren, dass sich Kunden, die im Fall der Volumenüberschreitung keine Zusatzkosten wünschen, aktiv gegen die Datenoption entscheiden müssen. O2 räumt diese Option ein. "Das ist nichts, was wir gutheißen. Das sollte freiwillig geschehen", sagt Thomas Bradler von der Verbraucherzentrale NRW. Als Kunde sollte man gut rechnen, ob sich die neue Datenautomatik lohne. "Für manchen Nutzer kann das auch sinnvoll sein."

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