Beim Powerbank-Kauf nicht an der falschen Stelle sparen

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Unterwegs die Batterie leer? Kein Problem: Mit der richtigen Powerbank bekommt das Smartphone wieder Strom in den Energiespeicher. Foto: Andrea Warnecke

Ganz schön lästig: Dem mobilen Surfen kann ein jähes Ende gesetzt werden, wenn dem Smartphone unterwegs der Saft ausgeht. Powerbanks sind der Reservekanister für den Smartphone-Akku. Gute Modelle haben Ladestandsanzeiger und eine hohe Kapazität.

Berlin (dpa/tmn) - Wenn dem Smartphone plötzlich der Saft ausgeht, ist das ärgerlich. Abhilfe kann eine Powerbank schaffen, die das Smartphone unterwegs mit neuer Energie versorgt. Mittlerweile ist das Angebot auf dem Markt vielfältig. Beim Kauf des Smartphone-Reservetanks sollte man einige Tipps beachten.

Kapazität: Eine Faustregel gibt es, die bei Powerbanks fast immer gilt. Je teurer das Modell ist, desto leistungsstärker ist es auch. Davon hängt ab, wie oft das Smartphone mit dem Akku aufgeladen werden kann. Die Kapazität wird in der Einheit Milliamperestunden (mAh) angegeben. Mit einer Kapazität von rund 6000 mAh können Smartphones etwa zweimal aufgeladen werden. "Alles, was diesen Wert unterschreitet, reicht meistens nicht aus", sagt Daniel Molenda vom Telekommunikationsportal "teltarif.de". Wer häufiger laden will, sollte eine höhere Kapazität wählen.

Anschlüsse: Die meisten Powerbanks haben einen oder mehrere USB-Anschlüsse. Je mehr Anschlüsse zur Verfügung stehen, desto mehr Geräte können gleichzeitig aufgeladen werden. Das kann von Vorteil sein, wenn neben dem Smartphone beispielsweise auch das Tablet angeschlossen werden soll.

Zubehör: Nicht alle Hersteller legen dem Akku ein Netzteil bei. Oft kann zum Aufladen der Batterie aber das Netzteil des Smartphones benutzt werden. Mehr Spielerei als wirkliche Bereicherung sind beispielsweise integrierte Taschenlampen oder Solarzellen. Letztere verleitet dazu, die Powerbank in die Sonne zu legen - gerade das sollte aber vermieden werden, denn Sonne schadet dem Akku.

Anzeige: Mindestens ein Lämpchen sollte im Akku verbaut sein, das den Ladestand anzeigt. Sonst fällt es schwer, den einzuschätzen. "Am besten sind Modelle mit mehr als einer Lampe", sagt Molenda.

Ladestrom: Damit Smartphone und Co den Akku überhaupt als Stromquelle erkennen, ist eine gewisse Stromstärke notwendig. Zum Laden von Handys sollte die mindestens ein Ampere betragen, für Tablets sind zwei Ampere erforderlich. Auf der Verpackung sind diese Daten in der Regel angegeben.

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