Browser-Plug-ins zum Schutz der Privatsphäre prüfen

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Gegen nervige Flash-Animationen hilft beispielsweise Flashblock. Foto: Mascha Brichta

Berlin (dpa/tmn) - Werbung nervt viele Internet-Nutzer. Die Flash-Anzeigen entstehen unter anderem durch Fingerprinting. Dabei werden bestimmte Daten des Browsers ausgelesen und genutzt. Das können User vermeiden.

Beim Surfen hinterlassen viele ungewollt Spuren, die für Werbezwecke genutzt werden können. Das geschieht nicht nur durch sogenannte Cookies, mit denen sich Internetnutzer verfolgen lassen. Auch das Fingerprinting ist eine gängige Technik, bei der Computer anhand des Browsers identifiziert werden. Nutzer können ihren digitalen Fingerabdruck aber minimieren.

Beim Fingerprinting werden eindeutige Merkmale eines Browsers wie Version, Sprache, Bildschirmauflösung und installierte Schriftarten analysiert und aus ihnen ein digitaler Fingerabdruck eines Rechners erstellt. Auch die im Browser installierten Plug-ins werden ausgewertet. In der Regel ist der Fingerabdruck einzigartig, erklärt die US-Bürgerrechtsbewegung Electronic Frontier Foundation (EFF), da er aus mehr als 50 Merkmalen besteht. Den digitalen Fingerabdruck seines Browsers kann man sich auf einer Testseite der EFF anzeigen lassen.

Der Ratschlag der Experten: Wer das Java-Plug-in seines Browsers deaktiviert, macht es Werbenetzwerken schwerer, die im Browser installierten Schriftarten auszulesen. Das Flash-Plug-in, das dies ebenfalls ermöglicht, lässt sich in Firefox durch den Einsatz der Erweiterung " Flashblock" sperren und nur bei Bedarf aktivieren. Generell sollte der Einsatz aller Plug-ins geprüft und nicht benötigte abgeschaltet werden. Die Plug-ins findet man im Browser Firefox im Erweiterungen-Menü, in Chrome ruft man sie über die Kommandozeile und den Befehl "chrome://plugins/" auf.

EFF über die Einzigartigkeit von Browsern (engl./pdf.)

Fingerprinting-Test der EFF (engl.)

Flashblock für Firefox

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