Bezahlmethode der Zukunft?

App versendet kostenlos Geld via Smartphone

Berlin - Es könnte die Bezahlmethode der Zukunft werden. Mit Hilfe der App Payfriendz wird der weltweit kostenlose Geldversand via Smartphone möglich. Und das Ganze ohne den Austausch von Bankdaten.

Die Smartphone-App Payfriendz ist keine gewöhnliche Banking-App. Sie ermöglicht seinen Usern das weltweit kostenlose Versenden und Empfangen von Geld und ist dabei unkompliziert und kommunikativ. Und Bankdaten sind dafür auch nicht nötig. Wie das funktionieren soll? Das System ist ganz einfach. Man öffnet die App, wählt den gewünschten Kontakt aus dem Adressbuch aus, fügt den Geldbetrag sowie eine persönliche Nachricht hinzu und versendet das Geld. Bankdaten müssen dabei nicht ausgetauscht werden. Das Geld wird in Echtzeit zwischen den Payfriendz Accounts transferiert  – problemlos auch in verschiedenen Währungen.

Lediglich zu Beginn muss ein Guthaben auf die App eingezahlt werden. Ist das passiert, kann man dieses auch online ausgeben. In jedem Payfriendz Account ist die Aktivierung einer virtuellen Payfriendz Card von MasterCard®  möglich – ideal geeignet für den Online-Zahlungsverkehr.

"Wir wollten eine zeitgemäße Lösung schaffen, Geld so einfach und persönlich wie ein Foto oder eine SMS an Freunde und Bekannte zu versenden", erklärt Andreas Rührig, Mitgründer von Payfriendz das Konzept.

Wichtig war den Gründern, dass die Transaktionen kostenlos sind – nur für Transaktionen zwischen unterschiedlichen Währungen wird dem Sender ein Wechselkurszuschlag von 1 Prozent berechnet.

Die App steht ab dem 21.07.2014 kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download bereit. Weitere Informationen gibt es hier.

Wie die Idee für Payfriendz entstand

Geboren wurde die Idee zu Payfriendz bereits vor einigen Jahren in Berlin. Die Gründer Volker Breuer, Christian Ritosek und Andreas Rührig versuchten bei der Durchsicht ihrer Quittungen und Bewirtungsbelege herauszufinden, welches die jeweilige Geschichte dahinter war. Schnell wurde ihnen bewusst: Jede gemeinsame Rechnung erzählt eine besondere, emotionale Geschichte. So einfach wie man diese Geschichten heute in sozialen Netzwerken teilen kann, müsse auch Geld geteilt werden können. Seit Herbst 2013 arbeiten die Gründer daher mit internationalen Teams an der Smartphone App.

mzl

Rubriklistenbild: © Screenshot

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