Flipboard-Konkurrent

Facebook plant eigene digitale Zeitung

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Das Logo des sozialen Netzwerks Facebook.

München - Das soziale Netzwerk Facebook plant offenbar, eine Nachrichten-App herauszubringen, die zum Konkurrenten der digitalen Zeitung Flipboard werden soll.

Dies berichtet das renommierte amerikanische Technikblog "Recode" . Das Projekt soll den Namen "Paper" tragen und könnte den gegenwärtigen Newsfeed bei Facebook ersetzen - also das System, das alle abonnierten Seiten und Postings von Freunden anzeigt ("Neuigkeiten"). Dieser Nachrichtenaggregator könnte zum ernsthaften Konkurrenten für den als digitale Zeitung angelegten Aggregator Flipboard werden, der auf vielen Smartphones und Tablets installiert ist.

Flipboard punktet bekanntlich mit seiner Aufmachung als digitales Printprodukt. Nutzer können unter anderem RSS- und Social-Feeds von bevorzugten Seiten abonnieren und in ein optisch aufgewertetes Dashboard laden. Die Inhalte kann man nach Themen sortieren. Wie bei einer echten Zeitung bietet Flipboard Ressorts wie Politik, Sport, Technik oder Lifestyle. So kann man Inhalte von Zeitungen, Magazinen und Posts zusammen mit seinen Abonnements bei Facebook oder Twitter lesen.

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Laut "Recode" ist "Paper" schon lange in der Entwicklung und gehört zu den Projekten, deren Fertigstellung lange angezweifelt wurde. Noch im Januar soll der Reader herausgebracht werden.

Derzeit sei noch unklar ob "Paper" nur als App erscheint oder zusätzlich eine neue Funktion in der Webversion von Facebook wird. Vor allem das Design soll sich vom derzeitigen Facebook-Newsfeed erfreulich abheben. Laut der anonymen Quelle des Blogs ist die Optik des Dienstes "papierähnlich" und aussehen wie eine gedruckte Zeitung.

Auch nach dem Erscheinen des neuen Facebook-Newsfeeds sollen die Nutzer weiterhin auf gewohnte Weise die Posts ihrer Freunde sowie Nachrichten und Werbung verfolgen können.

fro

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