Erinnerung an Oktopus Paul

Orakel-Krake im täglichen WM-Google-Doodle

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Krake Paul rätselt am Montag als Google-Doodle über den Ausgang der WM-Partie Belgien gegen Algerien.

Berlin - Für die Fußball-Weltmeisterschaft überrascht Google seine Nutzer täglich mit einem neuen Doodle. Am Dienstag erinnert die Animation an Kraken-Orakel Paul.

Fußball, Fußball, Fußball! Die ganze Welt ist in WM-Stimmung. Für den vierwöchigen Ausnahmezustand hat sich auch Suchmaschinen-Riese Google wieder etwas Besonderes einfallen lassen. Wer in diesen Tagen auf die Startseite klickt, wird nicht wie gewohnt vom bunten Google-Schriftzug begrüßt. Stattdessen erscheint (teils mehrmals) täglich eine andere animierte Grafik im Zeichen der Fußball-WM. Am Dienstag erinnert das Doodle an die berühmte Krake Paul. Der Oktopus wurde als Orakel bekannt, nachdem er während der Fußball-WM im Jahr 2010 alle Deutschlandspiele sowie das Endspiel richtig voraussagte. Das Tier lebte von 2008 bis zu seinem Tod im Oktober 2010 im Sea Life Centre in Oberhausen.

Das Google Doodle zeigt die Krake, wie sie über den Ausgang der um 18 Uhr anstehenden Partie Belgien gegen Algerien grübelt. Dabei sitzt der Orakel-Oktopus mit einem Heiligenschein in einer Wolke vor zwei mit den jeweiligen Flaggen der antretenden Länder markierten Boxen. Ein Klick auf die Grafik führt den User auf die Google-Ergebnisseite der anstehenden Begegnung. Eine Prophezeiung über das Ergebnis, wie es die echte Krake lieferte, wird den Usern aber nicht geboten.

Jeden Tag überrascht die Suchmaschine seine User mit einer anderen WM-bezogenen Animation. Am Montag etwa präsentierten sich die Buchstaben des Google-Schriftzugs in Form von Deutschlandfans, ausgestattet mit Flaggen, Fan-Schals und Sprechtüten, aus denen "Schlaaaand"-Rufe ertönen. 

Kein Ersatz für Krake Paul

Ein zuverlässiger Nachfolger für Krake Paul konnte übrigens bislang nicht gefunden werden. Zwar wurden unzählige Orakeltiere von Tierparks, Zoos und Medien auserkoren, keines tippte aber derart zuverlässig wie Paul. Zur WM in Brasilien versuchen unter anderem Elefantendame Nelly (aus dem Serengeti-Park in der Lüneburger Heide), Schildkröte Momario (ZDF-Morgenmagazin), fünf Ferkel (Radio Bayern 3), Totenkopfäffchen Charly und passend zum WM-Maskottchen Fuleco die beiden Gürteltiere Flitz (Tierpark Chemnitz) und Taka (Zoopark Erfurt) und ihr Glück.

So entstanden die Google Doodles

Die Google Doodles sind inzwischen bereits Kult. Entstanden sind sie 1998, im Gründungsjahr der Suchmaschine, als Sergei Brin und Larry Page, die beiden Unternehmensgründer und damals noch einzigen Mitarbeiter, das Burning Man-Festival in Nevada besuchen wollten. In Anlehnung an den "Brennenden Mann" des Festivals, fügten sie ein Strichmännchen in das Google-Logo ein und erfanden damit das erste Google Doodle.

Übrigens zeigt die Suchmaschine alle Google Doodles auf einer eigenen Seite.

vh

Erinnern Sie sich noch an diese Google Doodles?

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