25-Jähriger muss Geldstrafe zahlen

Gericht warnt vor fragwürdigen Online-Glücksspielen

München - Internet-Glücksspiele versprechen schnelles Geld mit wenigen Klicks. Wenn die Angebote jedoch ohne behördliche Genehmigung am Start sind, kann das für die Zocker sehr unangenehme Konsequenzen haben.

Wer von Deutschland aus daran teilnimmt, sollte sich vorher vergewissern, dass der Anbieter eine behördliche Genehmigung besitzt.

Andernfalls mache sich der Spieler strafbar, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Entscheidung des Amtsgerichts München. Es verurteilte einen Münchner wegen Beteiligung an unerlaubtem Glücksspiel. Der Mann hatte im Jahr 2011 Black Jack gespielt und viel Geld gewonnen. Das Internet-Kasino des Anbieters aus Gibraltar war in Deutschland aber nicht zugelassen.

Der 25-Jährige musste eine Geldstrafe von 2100 Euro zahlen. Sein Gewinn von 63 490 Euro wurde eingezogen. In den Nutzungsbedingungen hatte das Unternehmen darauf hingewiesen, dass das Spiel in einigen Ländern verboten ist. Die Teilnehmer sollten selbst prüfen, welche Gesetze für sie gelten. Diese Hinweise hätte der Spieler lesen müssen, erklärte der Richter. Die Strafbarkeit des Glücksspiels werde zudem „durch einfachste Recherche im Internet deutlich vor Augen geführt“.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.