Grand Theft Auto

Neuauflage von GTA V: Was ist besser? 

Grand Theft Auto V (GTA V) von Rockstar Games ist jetzt auch für Playstation 4 und Xbox One erschienen. Wir testen die Neuauflage des Hammer-Spiels.

Rockstar Games hat GTA V für die Next-Gen-Konsolen aufpoliert. Die Änderungen stecken hauptsächlich in der Optik und der Atmosphäre der Spielwelt. Alles in Los Santos wirkt frischer, farbiger, detailreicher und realistischer als in der Version für Playstation 3 und Xbox 360. Dafür sorgt schon die neue Auflösung in 1080 Pixeln (zuvor 720 Pixel). Was zuvor schon grafisch zum Besten gehörte, was es für die Last-Gen-Konsolen gab, erreicht diesen Anspruch auch für PS 4 und XBox One.

Ebenfalls neu ist die Chance, das Spiel nun auch aus der Ego-Perspektive zu erleben. So wird „GTA 5“ fast zum Ego-Shooter. Man schaut Michael, Franklin und Trevor nicht nur über die Schulter - man ist Michael, Franklin oder Trevor. Die Perspektive kann jederzeit gewechselt werden. Es fühlt sich einfach richtig cool an, ein GTA-Spiel einmal als Ego-Shooter zu spielen. In dieser Perspektive fühlt sich GTA V wie ein komplett neues Spiel an. Dazu hat man sämtlichen Fahrzeugen ein individuelles Interieur spendiert. Und dass es jetzt auch eine Sex-Szene aus der Ego-Perspektive gibt, geistert ja schon durch die Boulevardmedien. Allerdings ist diese weniger drastisch, als es der Hype vermuten lässt.

Hinzu gekommen sind auch neue Waffen und - was die Atmosphäre des Spiels noch lässiger mach - über 160 neue Songs auf den Radiostationen.  Auch die speziellen Funktionen des Controllers für die Playstation 4 wurden in die Neuerungen einbezogen. So wird mit der farbig leuchtenden Leiste zum Beispiel die Gesundheit angezeigt. Außerdem klingelt das Handy über den Controller-Lautsprecher. Auch der Gesprächspartner ist aus der Steuerung zu hören.

Wer die Story nicht noch kennt, für den sei kurz zusammengefasst: Grand Theft Auto 5 von Rockstar Games versetzt den Spieler in die fiktive US-Metropole Los Santos. Im Gegensatz zum Vorgänger Grand Theft Auto 4 kann er dabei aber nicht nur die Straßenschluchten, sondern auch das weitläufige Umland erkunden. Los Santos ist Los Angeles nachempfunden, dementsprechend gibt es in der Nähe sowohl Strände als auch hohe Berge und menschenleere Wüsten.

Die Hauptrolle in der Verbrechergeschichte spielt im Gegensatz zu den Vorgängern keine einzelne Figur, sondern ein Trio sehr verschiedener Charaktere: Michael ist ein Ex-Gangster, der dem Verbrecherleben abgeschworen hat und nun mit seiner neuen Rolle als Familienvater zurechtkommen muss. Franklin ist ein Gangmitglied aus den gefährlichen Vierteln von Los Santos, das sich zu höherem berufen fühlt. Und der psychisch instabile Trevor erinnert mit seinem aggressiven Auftreten eher an Charaktere aus der Fernsehserie „Breaking Bad“. Der Spieler kann frei zwischen den drei Protagonisten wechseln, die sich im Verlauf der Handlung begegnen und gemeinsam spektakuläre Einbrüche und Überfälle planen.

Fazit: Die Ego-Perspektive macht aus GTA V ein komplett neues Spiel. Die Grafik gehört zum Besten, was es auf den Next-Gen-Konsolen gibt. Für Action-Fans ein absolutes Muss. Wenn man halt den schwarzen Humor der GTA-Reihe mag.

fro

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