Opera Max warnt vor Datenfressern im Hintergrund

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Der Facebookmessenger saugt ganz schön viel Daten. Foto: Jens Büttner

Rund ein Drittel des verbrauchten Datenvolumens auf Android-Smartphones geht monatlich für Datentransfers im Hintergrund drauf. Das ist nicht bei allen Apps schlimm, lässt sich aber mit den richtigen Hilfsmitteln eingrenzen.

Berlin (dpa/tmn) - Bis zu einem Drittel aller Datentransfers auf Android-Smartphones findet unbemerkt im Hintergrund statt. Die App Opera Max hilft in der neuen Version dabei, diesen Hintergrundverkehr einzuschränken, indem es die schlimmsten Datenverbraucher aufspürt.

Nagt ein Programm mehr als zehn Megabyte Hintergrunddaten pro Woche an oder steigert den Datenverbrauch sprunghaft, gibt es per Smart Alert eine Nachricht. Nutzer können dann entscheiden, ob die App auch weiterhin im Hintergrund tätig sein darf.

Zu den größten heimlichen Datensaugern zählen laut der Opera-Statistik für das vergangene Jahr der Facebookmessenger (73 Prozent), Google Drive und Whatsapp (jeweils 50 Prozent). Dabei muss die Arbeit im Hintergrund nicht unbedingt schlimm sein. Messenger oder Nachrichten-Apps bleiben so etwa stets aktuell. Aber manche Apps laden auch E-Mails oder Werbung unbemerkt im Hintergrund herunter. Im Gegensatz zu Apples iOS, das Nutzern überlässt, ob sich Apps im Hintergrund mit dem Netz verbinden dürfen, lässt Android diese Wahl nicht. Hier haben Nutzer in den meisten Versionen nur die Option, die Hintergrunddaten komplett abzuschalten. Dann funktioniert das Android-Smartphone aber nur noch mit deutlichen Einschränkungen.

Opera hat auch mehrere mobile Ableger seines Browsers für iOS und Android in den App Stores. Neben ihrer normalen Aufgabe, dem Anzeigen von Webseiten, haben die Programme ebenso wie Opera Max eine Option zum Komprimieren von Videos und Bildern. So kann auch im Vordergrund Datenvolumen eingespart werden.

Mitteilung von Opera

Opera Max für Android

Opera Browser für Android

Opera Mini für Android

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