Mit Verlosung

Ab in den Süden! Max Payne 3 im Test

+

München - In seinem neuen Abenteuer zieht es Max Payne aus dem winterlichen New Jersey südwärts ins heiße Brasilien. Auch dort findet er nichts anderes als Verrat, Bosheit und Gewalt. Wir testen Max Payne 3. Mit Verlosung!

Sonne, Meer und kaffeebraune Schönheiten in Bikinis: In diese Welt hat Max Payne es geschafft. Seine Existenz als Bulle im tristen New Jersey hat er aufgegeben. Nicht ganz freiwillig: Nachdem er den Sohn eines Mafia-Bosses erschossen hat - und hinterher gleich noch einen Haufen seiner Handlanger - flüchtet Max aus der winterlichen US-Ostküste Richtung Süden ins heiße Sao Paulo. Hier wacht er als Bodyguard über einen brasilianischen Multimillionär und dessen Sippe, die die meisten Zeit auf den heißen Partys der Schönen und Reichen verbringt. Ein Neuanfang im Paradies? Denkste! Es wird ein Trip in die Hölle. Zuerst wird diese Familie von Verbrecherbanden bedroht. Kurz darauf wird die Frau seines Auftraggebers verschleppt. Von da an scheint alles auseinanderzufallen: Max wird in in einen Studel aus brutaler Gewalt, Blut und Verrat hineingezogen. Wie üblich fliegen wieder die Kugeln und Max lässt auf seinem Weg einen Leichenberg hinter sich.

Sozialkritische Töne

Mehr noch als bei allen bisherigen Spielen der Reihe wartet der dritte Teil von Max Payne mit sozialkritischen Tönen auf. Laufend wird der Kontrast zwischen der verschwenderischen Welt der Superreichen Brasiliens und dem dreckigen und entwürdigenden Leben in den Slums gezeichnet. Vermeintlich unerschrockene Ordnungshüter stemmen sich mit brachialer Gewalt gegen das Verbrechen. Doch hinter der heldenhaften Fassade der Elite-Truppe steckt ein Sumpf aus Korruption und Mordlust.

Bei der Entwicklung des Spiels hat Rockstar Games sich ganz klar vom brasilianischen Kultfilm "Tropa de Elite" beeinflussen lassen, der den Alltag der unerbittlichen Spezialeinheit BOPE im Kampf gegen den Drogenhandel zeigt. Das ist nicht das schlechteste Vorbild. Schließlich wurde "Tropa de Elite" weltweit von den Kritikern gefeiert.

Ähnlich wie im Film wird die Gewalt in Max Payne 3 schonungslos direkt gezeigt. In Zeitlupe ist zu sehen, wie Kugeln einen getroffenen Gegner durchbohren. Manchen mag diese Brutalität am laufenden Band abschrecken. Trotzdem passt sie perfekt zur verzweifelten Geschichte des Antihelden, dessesn einzige Antwort auf das alllgegenwärtige Böse eine unerbittliche Härte ist.

Optisch alles viel schöner

Am Spielprinzip des Third-Person-Shooters hat sich wenig geändert - allerding ist optisch alles viel schöner geworden. Die Luxuswelten Sao Paulos sind eine Augenweide. Auch die trostlosen Slums ziehen einen mit ihrer schäbigebn Optik in den Bann.

In dieser opulenten Welt kämpft sich Max mit den Bullet-Time- und Shoot-Dodge-Effekten durch. In Bullet-Time kann man die Gegner in per Knopfdruck in Zeitlupe ins Visier nehmen und beharken. Shoot Dodge ist fast dasselbe. Allerdings legt Max dabei einen  Hechtsprung hin, der es erlaubt, aus der Schusslinie zu springen oder sich von einem Dach in eine Horde von Gegnern zu stürzen. Beide Zeitlupen-Funktionen sind unerlässlich, will man in diesem Spiel auch nur das erste Level überstehen. Auch das Deckungssystem sollte man möglichst rasch beherrschen - immerhin hat man es mit Horden von bis an die Zähne bewaffneten Gegnern zu tun.

Alkohol und Painkiller

Bekanntlich hat Max Payne ein übles Problem mit Alkohol und Schmerzmitteln. Beides konsumiert er in rauen Mengen - zuweilen bis ihm die Lichter ausgehen. Allerdings stellen die Painkiller-Pillen, die Max überall findet, auch seine Gesundheit wieder her. Was aber auch schon aus den früheren Teilen bekannt ist.

Im Gegensatz zu Open-World-Spielen von Rockstar wie Red Dead Redemption und der Grand-Theft-Auto-Reihe läuft Max Payne 3 ziemlich linear ab. Allerdings heißt linear nicht langweilig. Das Spiel wirkt eher wie eine hammermäßige Achterbahnfahrt, bei der ein Adrenalinstoß auf den anderen folgt. Dazu trägt in hohem Maße auch der mitreißende Rock-Soundtrack bei, für den die Noise-Rock-Band Health verantwortlich zeichnet.

Fazit: Action-Fans, die ständigen Gewaltdarstellungen als erzählerisches Element akzeptieren, sind mit Max Payne 3 bestens bedient. Definitiv eines der besten Action-Games des Jahres. Fans der ersten beiden Teile werden von Teil drei mehr als begeistert sein.

Gewinnen Sie ein Fanpaket

  • Wir verlosen ein cooles Fanpaket zu Max Payne 3. Dieses besteht aus
  • Einem Kugelschreiber im Design einer Gewehrkugel mit Max Payne 3 Logo-Aufdruck
  • Einem Flachmann im Design eines Gewehrmagazins mit Max Payne 3 Logo-Aufdruck
  • Einem T-Shirt in Weiß mit Artwork- oder in schwarz mit Logo-Aufdruck
  • Einer Ausgabe des ersten Teils des Max Payne 3 Comics
  • Einem Aufkleber-Set bestehend aus fünf Max-Motiven und vier Logo-Variationen

Um an der Verlosung teilzunehmen, füllen Sie einfach Bis Samstag, 21. Juli, das Formular unter diesem Artikel aus.

fro

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.