"test": Gute HEVC-Fernseher schon ab 380 Euro zu haben

Von 18 getesteten Fernsehern gab Stiftung Warentest dem Samsung JU6550 die beste Note. Foto: Samsung

HEVC - bei Fernsehern wird dieses Kürzel bald wichtig. Denn Geräte, die diese Bezeichnung nicht tragen, können künftig keine Programme mehr über Antennen empfangen. Gute Geräte, die mit diesem Standard ausgestattet sind, müssen nicht teuer sein.

Berlin (dpa/tmn) - Klar ist: Das Antennenfernsehen wird auf das neue digitale DVB-T2 umgestellt. Eingeführt wird die neue Empfangstechnik schrittweise zwischen 2017 und 2019. Wer neue Geräte kauft, sollte auf das DVB-T2-HD-Logo achten.

Das Logo stellt sicher, dass der jeweilige Receiver oder Tuner auch wirklich mit dem in Deutschland künftig genutzten Codec H.265 (HEVC - High Efficiency Video Coding) kompatibel ist und eine Decodierungsschnittstelle für verschlüsselte Angebote besitzt. Die Bezeichnung DVB-T2 alleine garantiert das nicht.

Die gute Nachricht: Immer mehr Hersteller bringen jetzt entsprechende Geräte auf den Markt. Der Einstieg in die Welt des hochauflösenden Fernsehens muss dabei nicht teuer sein. Gute Geräte gibt es schon für weniger als 380 Euro, wie aus einem Bericht der Zeitschrift "test" (Ausgabe 10/2015) hervorgeht. Die Experten der Stiftung Warentest nahmen insgesamt 18 aktuelle Geräte mit Bildschirmdiagonalen zwischen 81 und 127 Zentimetern unter die Lupe. Das Ergebnis: Sieben Fernseher wurden für "gut" befunden, neun für "befriedigend" und zwei für "ausreichend".

Die beste Note erreichte der Samsung UE40JU6550 mit 102 Zentimeter Bilddiagonale, der laut "test" für 680 Euro zu haben ist. Bei den großen Fernsehern mit einer Bildschirmdiagonalen von etwa 125 Zentimetern überzeugten die Tester der Samsung UE48JU6450 für 820 Euro und der LG 49LF6309 für 665 Euro. Bei den kleinen Geräten mit 81 Zentimetern Bildschirmdiagonale lag der LG 32LF5809 mit einem Preis von 400 Euro vorne. Ebenfalls "gut" schnitt der 20 Euro billigere Samsung UE32J5550 ab.

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