Betrügerische Abofalle

"Whatsapp läuft heute ab!": Warnung vor Sperre

Wahtsapp-Nutzer sollten vorsichtig sein. Die Einblendung "Warnung: Whatsapp läuft heute ab!" stammt nicht von der Messenger-App, sondern von einer Webseite, die als Abofalle dient. Foto: Jens Kalaene
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Wahtsapp-Nutzer sollten vorsichtig sein. Die Einblendung "Warnung: Whatsapp läuft heute ab!" stammt nicht von der Messenger-App.

Hannover - Betrüger locken mit falschen Warnungen vor eine Whatsapp-Sperrung Nutzer des Messengers auf ihre Webseiten. Wer dort nicht aufpasst, fängt sich teure Abonnements ein.

Plötzliche Werbeeinblendungen, die vor einem Ende des eigenen Whatsapp-Abos warnen, sind Betrug. Laut einem Bericht von "heise security" steckt hinter den Einblendungen mit dem Text "Warnung: Whatsapp läuft heute ab!" der Versuch, Nutzern teure Digitalabos anzudrehen.

Die Masche: Über ein Werbenetzwerk, das von vielen Webseiten im Netz gebraucht wird, wird besagte Warnung eingeblendet und ohne Zutun des Smartphonenutzers eine neue Webseite geöffnet. Hier wird behauptet, dass man ohne einen Download von der Webseite den populären Messenger nicht mehr nutzen könne. Wie die Experten berichten, ist das keinesfalls wahr und die Nachricht stammt auch nicht von Whatsapp. Wer darauf hineinfällt und auf "OK" und den "Herunterladen"-Button klickt, landet auf einer Webseite, die keine neue Whatsapp-Version, sondern Hintergrundbilder für die populäre Messenger-App anbietet.

Gibt man seine Mobilfunknummer auf dieser Webseite ein, wird ein Abonnement für monatlich mehr als 20 Euro abgeschlossen. Der Ratschlag für Betrogene: Eine SMS mit dem Inhalt "Stopp all" an die Rufnummer 82555 kündigt das Abonnement wieder.

Damit solcher Betrug grundsätzlich erschwert wird, kann per Anruf beim eigenen Mobilfunkanbieter auch eine sogenannte Drittanbietersperre eingerichtet werden. Sie unterbindet WAP-Billing, also die Abrechnung von Diensten über die Telefonnummer und Telefonrechnung. Da auch sinnvolle Dienste wie etwa der Kauf von Busfahrkarten mit dem Telefon über WAP-Billing abgewickelt werden, erlauben manche Anbieter auch nur die Sperrung einzelner Dienste.

dpa

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