Twitter-Hit

Wilde Verfolgungsjagd: Lama-Drama in Arizona

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Zwei Lamas in Arizona auf der Flucht.

Phoenix - Zwei Lamas auf der Flucht sorgen für weltweiten Twitter-Spaß. Die Tiere waren in Phoenix in Arizona von einem Transporter entflohen.

Mit einer spektakulären Flucht, auf der sie Dutzende Polizisten und andere Helfer in Atem gehalten haben, sind zwei Lamas in den USA zu Internet-Stars geworden. Die Polizei und ihre Helfer versuchten am Donnerstag im US-Bundesstaat Arizona, die beiden Lamas - ein schwarzes und ein weißes - zu fassen zu bekommen. US-Medien wie USA Today berichteten ausführlich, teilweise übertrugen Sender aus Hubschraubern gefilmte Live-Bilder der wilden Jagd, bei der die Tiere immer wieder überraschend Haken schlugen und über Straßen, Parkplätze und Rasenflächen rannten. Die Lokalpresse berichtete ausführlich über die Flucht.

Über den Kurznachrichtendienst Twitter wurde ein Video aus Sun City, einem Vorort von Phoenix, rasend schnell verbreitet. Unter Stichworten wie #llamas, #teamllama und #llamadramawurde die Flucht der zotteligen Huftiere kommentiert. Auch der US-Unterhaltungskonzern Disney beteiligte sich und verbreitete die Zeichnung eines aufsässig schauenden Lamas mit dem Kommentar "Lama Drama". Für die beiden Lamas wurde sogar ein eigenes Twitter-Konto eingerichtet: "Wow. Wir sind berühmt.", hieß es dort.

"Danke an die Lamas, dass sie allen geholfen haben, kurz zu vergessen, dass wir alle eines Tages sterben werden", schrieb ein Twitter-Nutzer. "Wer auch immer gesagt hat, dass Nachrichtenfernsehen schlecht ist, hat heute Nachmittag nicht die Lama-Bilder gesehen", kommentierte ein anderer. Das Football-Team Arizona Cardinals scherzte auf Twitter, es habe mit den Lamas einen Jahresvertrag geschlossen: "Jedes Lama wird 2340 Pfund Heu verdienen."

Im Netz wurde die Lama-Flucht mit der Debatte um ein blau-schwarzes Kleid verbunden. So tweetete User Andrew Matt ein Foto der beiden Lamas mit schwarz-blauen und weiß-goldenen Streifen.

Wie die Polizei mitteilte, konnten die Lamas schließlich gestoppt und in einen Transporter verladen werden. Zunächst wurde das weiße Lama mit einem Lasso gefangen. Danach gab auch sein weißer Gefährte in die Ecke gedrängt auf. Die Tiere waren ausgebüxt, weil die quietschende Tür ihres Transporters sie erschreckt hatte, wie Brandon Jones von der örtlichen Polizei den Lokalmedien sagte. Die Tiere waren demnach zu einem früheren Lama-Züchter gebracht worden, um den Mann im Rahmen einer Tiertherapie aufzuheitern. Ein drittes Lama, das mit von der Partie war, beteiligte sich nicht an der Flucht.

AFP/wes

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