Linke stören Afghanistan-Konferenz

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Abgeordnete der Linken haben gegen den Militäreinsatz der Nato demonstriert

Bonn - Drei Abgeordnete der Linken haben während der Afghanistan-Konferenz in Bonn gegen den Militäreinsatz der NATO demonstriert. Ihre Gründe:

Kurz nach der Ansprache von US-Außenmnisterin Hillary Clinton am Montag entrollten Abgeordnete Heike Hänsel, Christine Buchholz und Katrin Vogler auf der Tribüne ein Banner mit “NATO = Terror. Troops out now“ aus.

Die drei Mitglieder des Bundestages verließen den alten Plenarsaal des Bundestages nach wenigen Minuten freiwillig. Vogler sagte, sie demonstrierten dagegen, dass auf der Konferenz kritische Stimmen aus der afghanischen Bevölkerung fehlten.

Clinton: Fehlender Fortschritt bei Taliban "größte Enttäuschung"

Die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton war am Rande der Bonner Afghanistan-Konferenz auch mit Vertretern der Zivilgesellschaft zusammengetroffen. Clinton sagte, es beginne eine Zeit “harten Arbeitens“. “Wir müssen uns darüber klar sein, was wir zusammen machen können uns was nicht“, sagte sie den Vertretern verschiedener afghanischer Verbände und Organisationen.

Der fehlende Fortschritt in Bezug auf die Taliban sei für die amerikanische Seite die größte Enttäuschung. Versöhnung in Afghanistan könne keinesfalls auf Kosten der Erfolge gehen, für deren Durchsetzung die Menschen gelitten hätten“, sagte Clinton.

dapd/214,uz /6

dapd

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