Afghanischer Dolmetscher der US-Armee plante von Hannover aus Anschlag

Hannover. Ein als Dolmetscher für die US-Streitkräfte in Kabul eingesetzter Afghane hat nach seiner Anerkennung als Flüchtling in Deutschland Anschläge in seiner Heimat geplant.

Nach einem Hinweis des Landeskriminalamtes hätten die Behörden dem Mann den deutschen Ausweis abgenommen, sagte Hannovers Polizeipräsident Volker Kluwe am Freitag. Nach einem im Sommer 2015 verhängten Ausreiseverbot stehe der Mann unter Beobachtung der Sicherheitsbehörden.

Der Polizeipräsident wurde als erster Zeuge des Landtagsausschusses befragt, der sich mit möglichen Sicherheitslücken im Kampf gegen Islamismus in Niedersachsen beschäftigt.

Der Afghane gehörte offensichtlich zum Umfeld der 15-jährigen Deutsch-Marokkanerin, die Ende Februar eine Messerattacke auf einen Bundespolizisten im Hauptbahnhof der Landeshauptstadt verübte. Den Auftrag zu der Tat soll die radikalisierte Schülerin von der Terrorgruppe Islamischer Staat erhalten haben. (dpa)

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