Zur Bundestagswahl 2017?

Bericht: Martin Schulz bereitet sich auf Wechsel nach Berlin vor

+
Martin Schulz, der Präsident des Europäischen Parlaments.

Brüssel - Nach einem Bericht des "Spiegel" könnte für Martin Schulz bald ein Umzug von Brüssel nach Berlin anstehen. Bei seiner Rückkehr würde ihm sein Landesverband sogar einen Listenplatz freihalten.

Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, bereitet sich nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ auf einen möglichen Wechsel nach Berlin vor. Sollte er im kommenden Jahr für den Bundestag kandidieren, werde ihm sein Landesverband Nordrhein-Westfalen den sicheren Listenplatz eins zugestehen, meldet das Blatt in seiner jüngsten Ausgabe. Die NRW-SPD wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren. Man beteilige sich auch nicht an Spekulationen, sagte ein Sprecher am Samstag.

Mit der Unterstützung von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker kämpft Schulz zurzeit für eine Verlängerung seiner Amtszeit um weitere zwei Jahre. Mit einer Entscheidung wird im Oktober gerechnet. Sollte Schulz in Brüssel scheitern, sei er offenbar fest entschlossen, seine Karriere nach 22 Jahren als EU-Parlamentarier in Deutschland fortzusetzen, und zwar unabhängig davon, ob er als SPD-Kanzlerkandidat infrage komme, berichtet der Spiegel.

dpa

Schlagworte zu diesem Artikel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.