Zwölf deutsche Touristen waren die Opfer

IS-Kommandant soll Anschlag in Istanbul befohlen haben

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Bei dem Anschlag im Januar starben zwölf deutsche Touristen.

Istanbul - Der Selbstmordattentäter, der im Januar in Istanbul zwölf deutsche Touristen in den Tod gerissen hat, soll auf Weisung eines ranghohen Kommandanten der Islamischer Staat (IS) gehandelt haben.

Update vom 15. Juli 2016: Am französischen Nationalfeiertag hat sich in Nizza ein mutmaßlicher Terror-Anschlag ereignet: Ein Lkw raste in eine Menschenmenge, dutzende Menschen kamen ums Leben. Alle Infos zum Anschlag in Nizza finden Sie in unserem News-Ticker.

Zu dieser Erkenntnis kommt die türkische Justiz. Der Anschlag auf die Touristen im Istanbuler Altstadtviertel Sultanahmet sei vom IS-Auslandschef Omar-Ebu Abid angeordnet worden, heißt es laut einem Bericht der Zeitung "Hürriyet" vom Montag in Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft.

Anschlag galt dem türkischen Tourismus

Der mutmaßliche IS-Kämpfer Nabil Fadli hatte sich am 12. Januar in Istanbul inmitten einer deutschen Touristengruppe in die Luft gesprengt. Die Tat gilt als gezielter Schlag der Dschihadisten-Gruppe gegen den türkischen Tourismus. Laut "Hürriyet" kundschaftete Fadli vor der Tat über mehrere Tage hinweg verschiedene mögliche Anschlagsziele in Istanbul aus.

Der Zeitung zufolge will die Istanbuler Staatsanwaltschaft vor Gericht für insgesamt 26 mutmaßliche Komplizen des Attentäters Haftstrafen von siebeneinhalb Jahren bis lebenslang fordern. Derzeit sitzen 18 Verdächtige in Untersuchungshaft.

AFP

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