Gesunde Zähne bis ins Alter – das können Sie tun

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Denken Sie auch an die Zahnzwischenräume: Nur mit Zahnseide reinigen Sie Ihre Zähne gründlich.

Ein strahlendes Lächeln mit perfekten weißen Zähnen – wer wünscht sich das nicht. Menschen mit gesunden Zähnen wirken vitaler und sind scheinbar erfolgreicher im Beruf. Doch nicht jeder hat von Natur aus schöne Zähne. Dafür brauchen Sie einen guten Zahnarzt und die richtige Zahnpflege.

Einen guten Zahnarzt finden

Wie Ihre Zähne in den nächsten Jahrzehnten aussehen werden, hängt von Ihnen und von Ihrem Zahnarzt ab. Haben Sie Zweifel, dass Ihr jetziger Zahnarzt Ihnen immer die richtige Behandlung vorschlägt, denken Sie über einen Wechsel nach. Damit Ihre Zähne in den besten Händen sind, suchen Sie sich einen vertrauenswürdigen Zahnarzt, der sein Handwerk versteht.

Dazu ein paar Tipps:

  • Fragen Sie Ihre Bekannten und Freunde, welche Erfahrungen sie mit ihrem Zahnarzt gemacht haben. Haken Sie nach, was sie an dem Zahnarzt und seinem Team loben und was sie verbesserungswürdig finden.
  • Lesen Sie die Bewertungen auf Online-Portalen, die Ärzte empfehlen. Dort beurteilen Patienten auch die Behandlung von Zahnärzten. So finden Sie leicht heraus, ob der Zahnarzt in Ihrer Nähe gut wegkommt oder ob Patienten von einem Besuch abraten.
  • Vereinbaren Sie Ihren ersten Termin direkt in der Praxis. Dabei verschaffen Sie sich einen ersten Eindruck von der Sauberkeit und Ausstattung der Zahnarztpraxis.

Manche Zahnärzte beschäftigen speziell ausgebildete Mitarbeiter, die sich um die Prophylaxe Ihrer Zähne kümmern. Dafür steht meist ein eigenes Behandlungszimmer mit eigenen Prophylaxe-Instrumenten zur Verfügung. Bei Bedarf erhalten Sie hier eine professionelle Zahnreinigung, die über das Entfernen von Zahnstein hinausgeht. Die Experten geben Ihnen auch wichtige Tipps für die Zahnpflege.

Zähne putzen – aber richtig

Das Zähneputzen ist nach wie vor die wichtigste Vorsorge für gesunde Zähne. Für viele Menschen ist Zähneputzen eine notwendige Routine. Kaum jemand reinigt die Zähne bewusst und gründlich. Dabei können Sie in zwei Minuten schon vieles richtig machen, damit kein Karies oder Zahnfleischentzündungen entstehen.

  • Putzen Sie mindestens zweimal am Tag die Zähne: nach dem Frühstück und vor dem Schlafengehen.
  • Greifen Sie nicht sofort nach dem Essen zur Zahnbürste. Säurehaltige Getränke oder Obst machen den Zahnschmelz etwas weicher. Putzen Sie gleich danach die Zähne, reiben Sie einen Teil des Zahnschmelzes ab. Besser ist: Spülen Sie den Mund zunächst mit Wasser aus und neutralisieren Sie dadurch die Säure.
  • Verwenden Sie Zahnpasta mit Fluor. Diese schützt den Zahnschmelz und verhindert die Entstehung von Karies.
  • Benutzen Sie eine Zahnbürste mit einem Kurzkopf. Damit erreichen Sie auch Backenzähne und Innenflächen leichter. Achten Sie darauf, dass die Borsten mittelhart oder weich sind, sonst verletzen Sie das Zahnfleisch beim Putzen.
  • Setzen Sie die Zahnbürste in einem 45-Grad-Winkel am Zahnfleischrand an. Bewegen Sie die Zahnbürste mit leicht kreisenden Bewegungen vom Zahnfleisch zum Zahn hin – also von Rot nach Weiß.
  • Üben Sie nicht zu großen Druck auf die Zahnbürste aus. Starkes Schrubben reibt den Zahnschmelz, der die Zähne schützt, ab. Außerdem schieben Sie mit der Zeit das Zahnfleisch zurück, bis die empfindlichen Zahnhälse frei liegen.
  • Wenn es Ihnen zu mühsam ist, beim Zähneputzen an die richtigen Bewegungen zu denken, schaffen Sie sich eine elektrische Zahnbürste an. Diese müssen Sie lediglich an die Zähne halten. Das Putzen mit der richtigen Technik übernimmt die Zahnbürste für Sie.
  • Verwenden Sie Zahnseide oder sogenannte Interdentalbürstchen nach dem Zähneputzen. Nur damit reinigen Sie die Zahnzwischenräume effektiv von Essensresten.
  • Sie wollen Ihre Zähne auch tagsüber pflegen? Kauen Sie einen zuckerfreien Kaugummi. Das ist zwar kein Ersatz für das Zähneputzen, regt aber die Speichelproduktion an. Der zusätzliche Speichel spült Essensreste aus den Zähnen. Auch die überschüssige Säure im Mund wird dabei reduziert.

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