Kommentar zum Home Office: Genaue Absprachen sind wichtig

Arbeiten von zu Hause aus gibt Arbeitnehmern größere Freiheiten. Damit das Jobmodell gelingt, sind exakte Vereinbarungen notwendig, kommentiert Tatjana Coerschulte.

Wer beim Statistischen Bundesamt in Wiesbaden anruft, dem kann es passieren, dass er mit einer Mitarbeiterin spricht, die im mittelhessischen Neustadt den Hörer abgenommen hat. Telearbeit heißt die Lösung, Home Office oder Heimarbeit. Es ist kein Zufall, dass auch Unternehmen wie Bosch, Daimler oder BMW, die regelmäßig in die Liga der besten Arbeitgeber Deutschlands gewählt werden, die Möglichkeit dazu einräumen.

Home Office macht Mitarbeiter flexibler, was zur Zufriedenheit und Produktivität beitragen kann. Es bedeutet aber nicht, dass Chefs mehr fordern dürfen, als regulär zu schaffen ist oder dass Saumselige zuhause nacharbeiten, was sie im Büro nicht geschafft haben. Ebenso wenig heißt Heimarbeit, nebenher die Kinder zu betreuen, oder den Job am Küchentisch zu erledigen.

Dieses Jobmodell gelingt nur, wenn der Rahmen verantwortungsvoll geregelt ist und sich alle daran halten. Das gilt auch für die Arbeitnehmer, in die damit besonderes Vertrauen gesetzt wird. Nicht umsonst sind gerade jene Firmen, die flexible Modelle ermöglichen, begehrte Arbeitgeber. Und die können sich ihre Mitarbeiter in der Regel aussuchen.

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