Kommentar zum islamistischen Terror: Es hört nicht auf

Der Anschlag in Nizza mit mindestens 84 Toten hat weltweit Entsetzen ausgelöst. Keiner weiß, wann der Terror aufhören wird, meint HNA-Korrespondent Hagen Strauß.

Wann wird das enden? Wann wird dieser barbarische Terror gegen unschuldige Menschen endlich aufhören, der seit Monaten vor allem Frankreich und auch andere westliche Länder erschüttert? Wann kommen jene zur Besinnung, die sich auf einen Gott berufen und doch so gottlos sind?

Die Antwort darauf kann weder Trost spenden, noch Mut und Hoffnung machen: Keiner weiß, wann es aufhören wird. Der Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat wird jetzt zwar verstärkt werden, aber der Terror wird wohl auch dann noch nicht zu Ende sein, wenn der IS irgendwann in Syrien und dem Irak besiegt sein sollte.

Denn den Krieg gegen Andersgläubige führen inzwischen ja ebenso jene, die mit der Terrormiliz in keiner direkten Verbindung mehr stehen, jedoch vom ideologischen und religiösen Wahnsinn der Mörderbande über das Internet infiziert worden sind. Es kann der Einzeltäter im Lkw sein, der in eine Menschenmenge rast; es kann eine Gruppe sein, dirigiert von Hintermännern, die an verschiedenen Orten gleichzeitig in Restaurants feuert. Diese Unberechenbarkeit des Terrors erschwert die Verhinderung von Attentaten im Vorfeld.

Deswegen müssen die Sicherheitsbehörden das bekommen, was sie für den Schutz der Bürger benötigen. Deutlich mehr Personal, die modernste Technik und weitreichende Möglichkeiten.

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