Kommentar zu den US-Vorwahlsiegen Hillary Clintons: Das Rennen beginnt erst

Dass Hillary Clinton bei den US-Präsidentschaftswahlen im November die bessere Wahl wäre als Donald Trump, das dürfte aus europäischer Sicht ziemlich selbstverständlich sein. Doch wer mit Amerikanern spricht, der weiß, dass das Rennen noch lange offen bleiben wird. Ein Kommentar von Tibor Pézsa.

Zu verdächtig der Mauschelei mit den Mächtigen in Washington erscheint Clinton vielen. Gewiss: Beharrlich ist die einstige US-Außenministerin, erfahren, hart im Nehmen, aber eben auch glanzlos, für viele undurchschaubar. Hillary Clinton ist nun ein eindrucksvoller Schlussakkord bei den Vorwahlen ihrer Demokraten gelungen. Doch das zeigt nur, dass es ihr zunehmend gelingt, das eigene Lager hinter sich zu einen. Wenn sie im November triumphieren will, wird mehr nötig sein.

Clintons Ringen mit Trump um die Gunst der Amerikaner beginnt jetzt erst richtig. Der irrlichternde Kraftspruchprotz Trump ist ein schwieriger Gegner, weil es ihm nicht auf Argumente ankommt, sondern auf Emotionen. Das hat er mit seinen Fans gemeinsam. Ein Ass hat aber auch Clinton im Ärmel: Wer sie wählt, kann Geschichte schreiben. Clinton wäre die erste Präsidentin der US-Geschichte. Und Amerikaner lieben Rekorde.

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