Bewerber für Stadtverordnetenversammlung und Ortsbeiräte

Kommunalwahl am 6. März: 874 Kandidaten in Kassel am Start

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Blick von der Besuchertribüne hinab in den Stadtverordneten-Sitzungssaal des Kasseler Rathauses: Unser Archivfoto zeigt die Sitzordnung mit den Fraktionen vorn sowie der Sitzungsleitung vor Kopf und den Magistratsmitgliedern links daneben. Bei der Kommunalwahl am 6. März werden die Karten für die 71 zu vergebenden Sitze im Stadtparlament neu gemischt.

Kassel. Insgesamt 302 Sitze sind bei der Kommunalwahl am 6. März in der Stadtverordnetenversammlung und den Ortsbeiräten in Kassel zu vergeben.

Insgesamt 874 Kandidaten streiten darum. Für die 71 Sitze in der Stadtverordnetenversammlung bewerben sich 332 Personen: 109 Frauen und 223 Männer. In den 23 Ortsbeiräten sind 231 Sitze zu vergeben. 186 Frauen und 356 Männer bewerben sich. Einige Kandidaten bewerben sich um Sitze in Stadtverordnetenversammlung und Ortsbeirat.

Nach Angaben der Stadt treten drei Bürger mit EU-Staatsangehörigkeit zur Wahl der Ortsbeiräte an. Für die Stadtverordnetenversammlung kandidiert kein EU-Bürger. Wie berichtet, kann bei der Wahl des Stadtparlaments zwischen acht Parteien/Gruppierungen entschieden werden: CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke, Piraten, Freie Wähler und AfD. Wie Wahlleiter Uwe Fricke erklärte, entschied der Wahlausschuss am Freitag auch über die Zulässigkeit der Listen zu den Ortsbeiratswahlen. Hier treten diese Parteien und Gruppierungen an:

• Ortsbeirat Mitte: CDU, SPD, Grüne und FDP

• Südstadt: CDU, SPD, Grüne, FDP und Freie Wähler

• Vorderer Westen: CDU, SPD, Grüne, FDP und Freie Wähler

• Wehlheiden: CDU, SPD, Grüne, FDP und Freie Wähler

• Bad Wilhelmshöhe: CDU, SPD, Grüne und FDP

• Brasselsberg: CDU, SPD, Grüne und FDP

• Süsterfeld/Helleböhn: CDU, SPD und Grüne

• Harleshausen: CDU, SPD, Grüne, FDP und Freie Wähler

• Kirchditmold: CDU, SPD, Grüne, FDP, Kritische Bürger und Freie Wähler

• Rothenditmold: CDU, SPD, Grüne und AUF-Kassel

 • Nord (Holland): CDU, SPD, Grüne, FDP, Kasseler Linke und Piraten

• Philippinenhof/Warteberg: CDU, SPD und Grüne

• Fasanenhof: CDU, SPD, Grüne und Freie Wähler

• Wesertor: CDU, SPD, Grüne und Freie Wähler

• Wolfsanger/Hasenhecke: CDU, SPD, Grüne, FDP und Freie Wähler

• Bettenhausen: CDU, SPD, Grüne, FDP und Freie Wähler

• Forstfeld: CDU, SPD, Grüne

• Waldau: CDU, SPD, Grüne

• Niederzwehren: CDU, SPD, Grüne und Freie Wähler

• Oberzwehren: CDU, SPD, Grüne und FDP

• Nordshausen: CDU, SPD, Grüne, Überparteiliche Ortsbeiräte Nordshausen (ÜON)

• Jungfernkopf: CDU, SPD, Grüne und FDP

• Unterneustadt: CDU, SPD, Grüne und FDP.

Die Listenplätze sind nach Angaben der Stadt auf den Plätzen eins bis vier nach dem Ergebnis der vergangenen Landtagswahl besetzt. Es folgen Listen der Parteien, die bereits in der ablaufenden Wahlperiode vertreten waren.

Über die Platzierung neuer Parteien entschied das Los, wenn mehr als eine Partei erstmals in einem zu wählenden Gremium antritt. Dies war laut Uwe Fricke nur beim Ortsbeirat Kirchditmold der Fall, wo Freie Wähler und Kritische Bürger erstmals antreten. 

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