"Linksdrift" der CDU wird kritisiert

Konservative in der Union verlangen Kurswechsel von Merkel

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Dieses Foto ging um die Welt: Angela Merkel lässt sich nach dem Besuch einer Erstaufnahmeeinrichtung zusammen mit einem Flüchtling fotografieren.

Berlin - Der konservative "Berliner Kreis" in der Union hat von Kanzlerin Angela Merkel dringend einen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik und beim Umgang mit der AfD verlangt.

Der "Markenkern" der CDU sei in den vergangenen Jahren "sträflich vernachlässigt" worden, kritisierten die 17 Unterzeichner eines sechs Seiten langen Manifests angesichts der jüngsten Wahlschlappen der CDU. Der "Linksdrift" der CDU und die "so genannte "Modernisierung" der CDU schafft rechts von ihr dauerhaft Platz für eine neue Partei", kritisieren die konservativen CDU- und CSU-Politiker.

Unterschrieben ist die Erklärung unter anderem von den Innenexperten Wolfgang Bosbach (CDU) und Hans-Peter Uhl (CSU), dem Vorsitzenden des Unions-Parlamentskreises Mittelstand, Christian von Stetten, der Menschenrechtssprecherin der Unionsfraktion, Erika Steinbach (beide CDU), sowie dem früheren hessischen CDU-Fraktionschef Christean Wagner. Die CDU-Zentrale wollte sich nach Angaben eines Sprechers nicht zu der Erklärung äußern.

dpa

Erklärung des "Berliner Kreises"

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