Ministerpräsident würdigt Rolle des Islams

Kretschmann beim Fastenbrechen: Der Islam gehört zu Deutschland

+
Winfried Kretschmann beim Fastenbrechen mit Muslimen.

Stuttgart - Eine Woche vor Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bei einem Treffen mit Muslimen die gesellschaftliche Rolle des Islam gewürdigt.

Eine Woche vor Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bei einem Treffen mit Muslimen die gesellschaftliche Rolle des Islam gewürdigt. „Wer immer noch behauptet, der Islam gehöre nicht zu Deutschland, der hat die Lebensrealität in Baden-Württemberg nicht zur Kenntnis genommen“, sagte er am Dienstagabend bei einem Fastenbrechen im Neuen Schloss in Stuttgart. Mit der Wahl der türkischstämmigen Politikerin Muhterem Aras (Grüne) zur Landtagspräsidentin und dem Ausbau des islamischen Religionsunterrichts habe das Land gute Erfahrungen gemacht. Kretschmann machte deutlich, dass Integrationsarbeit vor allem von hier lebenden und ausgebildeten Menschen geleistet werden müsse. Geistliche könnten nicht dauerhaft aus dem Ausland entsendet und finanziert werden.

dpa

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.