Zum Fastenbrechen

Mindestens zwei Tote nach erneutem Anschlag in Bangladesch

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Die Menschen in Dhaka trauern noch um die 22 Toten, da explodieren wieder Bomben.

Dhaka - Nur wenige Tage nach einer brutalen Geiselnahme mit 28 Toten hat es in Bangladesch erneut einen tödlichen Anschlag gegeben. Mindestens zwei Menschen sind dabei getötet worden.

Update vom 15. Juli 2016: Am französischen Nationalfeiertag hat sich in Nizza ein mutmaßlicher Terror-Anschlag ereignet: Ein Lkw raste in eine Menschenmenge, dutzende Menschen kamen ums Leben. Alle Infos zum Anschlag in Nizza finden Sie in unserem News-Ticker.

Bei der Detonation mehrerer Sprengsätze kamen mindestens zwei Menschen in der Nähe der größten Zusammenkunft zum islamischen Fest des Fastenbrechens (Eid al-Fitr) in Bangladesch ums Leben, darunter ein Polizist. Das bestätigte die Polizei der Deutschen Presse-Agentur. Mindestens zwölf Menschen seien verletzt worden. Zu den Tätern machte die Polizei zunächst keine Angaben. Nach lokalen Medienberichten ist die zweite getötete Person einer der Täter.

Ort des Anschlags war der Eingang einer Schule in der Nähe von Sholakia Eidgah, eine Versammlungsfläche unter freiem Himmel in der Stadt Kishoreganj, gut 100 Kilometer nördlich der Hauptstadt Dhaka. Sholakia Eidgah gilt als die größte Versammlungsstätte im Land für Gebete zum islamischen Fest des Fastenbrechens nach dem Fastenmonat Ramadan. Die Sprengsätze explodierten wenige Minuten vor dem geplanten Gebetsbeginn.

Erst in der Nacht zum Samstag hatten sieben Geiselnehmer ein bei Ausländern beliebtes Café in der Hauptstadt Dhaka besetzt. Sie töteten 20 Besucher des Cafés und zwei Polizisten. Bei der Erstürmung des Cafés wurden sechs der Geiselnehmer getötet.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte sich zu der Tat bekannt. Die Regierung Bangladeschs bestreitet jedoch, dass der IS im Land aktiv ist und macht einheimische Täter dafür verantwortlich. Am Mittwoch tauchte ein Video im Internet auf, in dem drei Bengalisch sprechende Männer weitere Angriffe in Bangladesch ankündigten.

dpa

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