Nach Attentat mit elf Toten

Splittergruppe der PKK bekennt sich zu Anschlag in Istanbul

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Bei dem Attentat am Dienstag kamen elf Menschen ums Leben.

Istanbul - Bei dem Attentat in der Altstadt der türkischen Metropole waren am Dienstag elf Menschen getötet worden, darunter sechs Polizisten. Nun gibt es ein Bekennerschreiben.

Eine PKK-Splittergruppe hat sich auf ihrer Internetseite zum Bombenanschlag auf einen Polizei-Bus in Istanbul bekannt. Es habe sich um Rache für getötete PKK-Kämpfer in der südosttürkischen Stadt Nusaybin gehandelt, teilten die Freiheitsfalken Kurdistans (TAK) am Freitag auf ihrer Internetseite mit. Bei dem Anschlag waren am Dienstag mindestens sieben Polizisten und vier Zivilisten getötet worden. 36 Menschen wurden verletzt.

PKK-Gruppe: "Die Türkei ist nicht länger ein sicheres Land“

„Wir warnen erneut alle ausländischen Touristen, die in der Türkei sind oder in die Türkei kommen möchten. Ausländer sind nicht unsere Zielscheibe, aber die Türkei ist nicht länger ein sicheres Land“, heißt es in dem Bekennerschreiben.

Erst am Vortag hatte sich die PKK zu einem Anschlag in südosttürkischen Stadt Midyat bekannt. Dort hatte sich am Mittwoch ein Selbstmordattentäter in einem Wagen vor dem Polizei-Hauptquartier in die Luft gesprengt und sechs Menschen mit in den Tod gerissen.

Nach dem Autobombenanschlag auf den Polizei-Bus am Dienstag hatte die Polizei in der türkischen Metropole vier Verdächtige festgenommen. Die Verdächtigen wurden am Dienstag in die Istanbuler Polizeidirektion gebracht. Zu den vier Festnahmen sei es im Zusammenhang mit der Anmietung des Fahrzeugs gekommen. 

dpa

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