Restaurants in München: So schmeckt Bayern

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Bestellen Sie in einem Restaurant in München immer zwei Stück Weißwürste, nie ein Paar.

Weißwurstfrühstück, Schweinshaxe und bayerisches Sushi: Das gibt es nur im Süden der Republik. Neben traditionellen Gerichten erwartet Sie dort kulinarische Extravaganz, die satt macht und schmeckt. Besuchen Sie eines dieser Restaurants, wenn Sie in München Urlaub machen.

Von ägyptisch bis malaiisch finden Sie in München allerlei Restaurants, die landestypische Spezialitäten servieren. Wenn Sie aber schon in der Isarmetropole zu Gast sind, genießen Sie regionale Köstlichkeiten aus Bayern. Beginnen Sie den Tag mit einem klassischen Weißwurstfrühstück und beenden Sie ihn nachts mit Rahmfleckerl mit Speck.

Weißwurstfrühstück und traditionelle Küche

Ein Weißwustfrühstück ist bei Touristen wie Einheimischen gleichermaßen beliebt. Im Weißen Bräuhaus nahe dem Marienplatz genießen Sie die Spezialität in urgemütlicher Wirtshausatmosphäre. Die Würste bestehen aus Kalb- und Schweinefleisch, Petersilie und anderen Gewürzen und werden stückweise bestellt. Wenn Sie nicht als Tourist erkannt werden wollen, ordern Sie in einem Restaurant in München bei der Bedienung nie ein Paar, sondern immer einzelne Weißwürste.

Auch wenn die Würste in einer Suppenschüssel serviert werden: Der Sud ist nicht zum Essen da. Vielmehr gehören Brezn, süßer Senf und Weißbier zum Frühstück. Als Anfänger schneiden Sie die Wurst längs ein und pellen sie aus der Haut. Ertönt das Zwölfuhrgeläut einer der umliegenden Kirchen, werden Ihnen in den meisten Restaurants in München keine Weißwürste mehr angeboten. Dann haben Sie die Wahl zwischen Fleischpflanzerln, Reiberdatschi, Schweinshaxe und anderen deftigen Gerichten.

Bayerisch-Japanisches Restaurant in München

Steht Ihnen der Sinn zwar nach bayerischem Ambiente, Sie möchten aber dem Knödelkoma entgehen, testen Sie das Nomiya in Haidhausen. Dieses Restaurant in München bezeichnet sich selbst als Japanisch-Bayerisches Trinklokal, ist aber besser bekannt als der bayerische Japaner. Der Wirt, ein bayerisches Original, serviert Ihnen in japanischem Ambiente Sushi und lokale Bierspezialitäten in Steinkrügen. Immerhin ist der Koch ein echter Japaner. Ihn können Sie hinter der Theke beobachten, während er die Spezialitäten frisch herstellt.

Neben klassischen japanischen Speisen und Sushi stehen auf der Karte dieses Restaurants in München originelle Gerichte: Die traditionelle Nudelsuppe Ramen bekommen Sie mit einer Einlage aus Spanferkelfleisch. Gegrillte Spießchen – in Japan Yakitori genannt – gibt es zum Beispiel in den Varianten Rinder-Kronfleisch, Nürnberger Rostbratwurst oder Lammkeule. Die musikalische Untermalung während des Essens übernimmt an vielen Abenden ein bayerisches Volksmusikduo. Wenn Sie satt sind, genehmigen Sie sich einen Schnaps. Zur Wahl stehen ein japanischer Shochu und ein bayerischer Willi.

Erst ins Restaurant, dann in Münchens Nachtleben

Wenn Sie die Nacht zum Tag machen wollen, brauchen Sie eine anständige Grundlage. Starten Sie den Abend bei Elektrobeats und Bier in der Spezlwirtschaft, einem Restaurant in Münchens Zentrum. Ab 18.30 Uhr lassen Sie sich dort Wiener Schnitzel mit Erdäpfelkas, hausgemachte Kasspatzn im Pfanderl und Spezialitäten vom BayernOX schmecken. Hinter der Marke steckt eine Initiative der Münchner Innenstadtwirte, Rindfleisch unmittelbar aus der Region anzubieten.

Das Restaurant befindet sich in einem der ältesten Häuser der Stadt. Das sogenannte Zerwirk-Gebäude stammt aus dem 13. Jahrhundert. Heute tummeln sich hinter den alten Mauern vor allem junge Leute, die nach dem gehaltvollen Abendessen in den Club direkt unter der Spezlwirtschaft wechseln. Das Lokal ist eines der wenigen Restaurants in München, die bis fünf Uhr morgens geöffnet haben. So können Sie nach durchtanzter Nacht mit Rahmfleckerl mit Südtiroler Speck neue Kraft tanken.

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