Zwei Millionen ohne Strom

Stromversorgung der Krim aus der Ukraine unterbrochen

+
Blick in Simferopol, das auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim liegt, auf Plattenbauten. Foto: Hannibal/Archiv

Sewastopol/Moskau (dpa) - Auf der Halbinsel Krim sind in der Nacht zum Sonntag überall die Lichter ausgegangen. Knapp zwei Millionen Menschen waren ohne Stromversorgung, berichteten die russischen Agenturen am Sonntagmorgen.

Nach ersten Berichten der Agentur Tass waren auf dem ukrainischen Festland bei Cherson mehrere Masten der Starkstromleitung gesprengt worden, über die die von Russland annektierte Halbinsel bisher mit Elektrizität versorgt wurde.

Während Kliniken auf Notstromversorgung durch Generatoren umschalteten, sorgte der umgehend eingesetzte Krisenstab dafür, dass zumindest die Verkehrs- und Versorgungsinfrastruktur der Krim eine Grundversorgung mit Strom erhielt. Ansonsten herrschte auf der Krim ein "vollständiger Blackout", hieß es bei Tass.

Moskau hat die zur Ukraine gehörende Krim Anfang 2014 in einer umstrittenen Aktion annektiert und in die Russische Föderation eingegliedert.

Schlagworte zu diesem Artikel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.