Syrien-Gespräche in Wien

Steinmeier: Bedingungen für bessere Waffenruhe schaffen

+
Frank-Walter Steinmeier pocht auf eine verbesserte Waffenruhe in Syrien - vor allem rund um Aleppo.

Wien - Spitzenpolitiker aus zahlreichen Ländern haben am Dienstag einen neuen Anlauf genommen, die brüchige Waffenruhe in Syrien zu stabilisieren. Besonders die Gegend um Aleppo müsse wieder zur Ruhe kommen.

Für weitere Friedensgespräche solle die syrische Opposition wieder zurück an den Verhandlungstisch gebracht werden, sagte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) vor Beginn der Gespräche. „Wir müssen den Rückweg finden zum politischen Prozess“, betonte Steinmeier.

Neben Außenministern und Diplomaten aus 17 Ländern nehmen auch Vertreter der Arabischen Liga, der EU und der Vereinten Nationen an den Gesprächen teil. Es ist das erste Treffen der Internationalen Unterstützergruppe (ISSG) seit der im Februar vereinbarten Waffenruhe. Seither wurde die Feuerpause im Bürgerkriegsland immer brüchiger. „Insofern geht es heute darum, die Bedingungen dafür zu schaffen, dass die vereinbarte Waffenruhe besser eingehalten wird“, sagte Steinmeier. Besonders die Gegend rund um Aleppo müsse wieder zur Ruhe kommen.

Im April endeten die Genfer UN-Friedensverhandlungen ohne Ergebnis, nachdem die Opposition die Gespräche verlassen hatte.

dpa

Schlagworte zu diesem Artikel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.