Nach Streit unter Bewohnern

Flüchtlingslager auf Lesbos brennt - Lage außer Kontrolle

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Im Flüchtlingslager "Moria" auf Lesbos ist ein Feuer ausgebrochen. Foto: Orestis Panagiotou/Archiv

Immer häufiger kommt es in überfüllten griechischen Flüchtlingslagern zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Nun ist die Lage auf Lesbos eskaliert. Tausende fliehen vor einem Feuer im Lager "Moria".

Athen (dpa) - Bei einem Brand im Flüchtlingslager "Moria" auf der griechischen Insel Lesbos sind am Montagabend die mehr als 3000 Bewohner geflohen. Die Lage sei außer Kontrolle, berichtete die Online-Zeitung "I Efimerida".

Bereits am frühen Abend war es im Hotspot zu Auseinandersetzungen zwischen Bewohnern mit verschiedenen Nationalitäten gekommen. Dabei sei auch das Feuer gelegt worden.

Zunächst hätten die Sicherheitskräfte deshalb die Kinder in ein anderes Auffanglager gebracht, berichtete das Insel-Portal "Lesvos News". Dann seien immer mehr Flüchtlinge aus dem Lager geflohen und hätten sich auf den Weg zur Inselhauptstadt Mytilini gemacht. Die Migranten fordern, nach Athen reisen zu dürfen.

Die Flüchtlinge werden in den griechischen Hotspots festgehalten, um im Rahmen des europäisch-türkischen Flüchtlingspakts zurück in die Türkei abgeschoben zu werden.

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