Unionsparteien

Deutschlandkongress: Bouffier betont Gemeinsamkeiten von CDU und CSU 

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Barbara Stamm, Präsidentin des Bayerischen Landtags (CSU),  leitet zusammen mit Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in Würzburg den ersten von sechs "Deutschlandkongressen" der Union.

Würzburg - Auf dem ersten von sechs „Deutschlandkongressen“ am Samstag wollen CDU und CSU Einigkeit bei wichtigen Themen erarbeiten. Bezüglich des Streits der Schwesterparteien zeigen sich die Politiker zum Auftakt optimistisch. 

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat zum Auftakt des ersten „Deutschlandkongresses“ der Union die inhaltlichen Gemeinsamkeiten der Schwesterparteien betont. „Das christliche Menschenbild, das leitet uns - CDU wie CSU“, sagte Bouffier am Samstag in Würzburg. Der Kongress steht unter dem Titel „Zusammenhalt der Gesellschaft“. Neben der Zuwanderung wollen CDU und CSU in zwei Podiumsdiskussionen auch die Themen Demografie, Altersarmut und Familie behandeln.

Zuvor hatte bereits CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn eine Einigung im unionsinternen Streit um die Flüchtlingspolitik durch den Kongress für möglich gehalten. Inhaltlich seien sich CDU und CSU einig, dass die Bundesrepublik nicht unbegrenzt Flüchtlinge aufnehmen könne, sagte Spahn am Samstag im Bayerischen Rundfunk.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und die bayerische Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) leiten den Kongress unter dem Titel „Zusammenhalt der Gesellschaft“. Themen des Treffens in Würzburg sind unter anderem Demografie, Altersarmut, Familienförderung und Zuwanderung.

Die sechs „Deutschlandkongresse“ waren bei der Sommerklausur der Union in Potsdam vereinbart worden. Der letzte findet Anfang November in Berlin statt.

Insbesondere beim unionsinternen Streit um eine Obergrenze für Flüchtlinge könnte sich in Würzburg ein Kompromiss abzeichnen. Bouffier hatte sich zuletzt zuversichtlich gezeigt, dass eine Einigung auf eine „Orientierungsgröße“ erreicht werden könne. Die CSU beharrt auf einer Obergrenze von 200 000 Flüchtlingen im Jahr, davon höchstens 30 000 für Bayern. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat es wiederholt abgelehnt, sich auf eine genaue Zahl festzulegen.


dpa

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