Trump auch für Überprüfung von Deutschen und Franzosen

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Die USA bräuchten "extreme Sicherheitsüberprüfungen", betonte Trump. Foto: Andrew Gombert

Washington (dpa) - Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat angedeutet, dass er im Kampf gegen den Terrorismus auch eine besondere Sicherheitsüberprüfung von Zuwanderern aus Ländern wie Deutschland und Frankreich für angebracht hält.

Deutschland und Frankreich hätten "Probleme", sagte Trump in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview des Senders NBC. Er gab zugleich zu verstehen, dass sie wegen der Aufnahme von Immigranten selber Schuld an Terrorproblemen in ihren Ländern seien.

Der Moderator hatte Trump auf dessen jüngste Äußerung auf dem Republikaner-Parteitag angesprochen, wonach die Einwanderung aus allen Ländern gestoppt werden müsse, die durch Terrorismus "kompromittiert" seien - so lange, bis ein "bewährter Überprüfungsprozess" eingeführt sei.

Auf die Frage, wie es sich denn mit Frankreich verhalte, das ja auch "kompromittiert" sei, antwortet Trump: "Das sind sie auf jeden Fall. Und wissen Sie, warum? Es ist ihre eigene Schuld, weil sie viele Jahre lang Leute auf ihr Gebiet gelassen haben."

Die USA bräuchten "extreme Sicherheitsüberprüfungen", betonte Trump. "Wir müssen hart sein, wir müssen harte Standards einführen. Wenn eine Person nicht nachweisen kann, was sie nachweisen muss, kommt sie nicht in dieses Land."

Als der Moderator fragte, ob dann nicht ein Punkt erreicht werde, dass nicht mehr viele Ausländer in die USA kommen dürften, sagte Trump: "Vielleicht erreichen wir diesen Punkt."

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