Drittstärkste Partei hinter CDU und SPD

Neue Umfrage: AfD mit Rekordwert im Bund

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Die Parteichefin der AfD, Frauke Petry, dürfte sich über die aktuellen Umfragewerte freuen.

Berlin - Auf mehr als 20 Prozent kam die Alternative für Deutschland am Sonntag bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern. Ein regionales Phänomen ohne Konsequenzen für den Bund? Wohl kaum. Gleich mehrere Umfragen lassen einen anderen Trend erkennen.

Die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern könnte ein Vorbote für die Bundestagswahlen im kommenden Jahr sein. Bereits im Vorfeld der Landtagswahlen im Nordosten der Republik prophezeite eine für die "Bild am Sonntag" erhobene Emnid-Umfrage schlechte Ergebnisse für die etablierten Parteien - auch auf Bundesebene. Auf die Frage "Welche Partei würden Sie wählen, wenn nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären?" antworteten nur 23 Prozent der Befragten, dass sie die SPD wählen würden, immerhin 30,5 Prozent würden ihre Stimme der Union geben. Gleich dahinter liegt die Alternative für Deutschland mit 12 Prozent - als drittstärkste Kraft im Bund und mit einem Punkt Vorsprung vor den Grünen. An der Spitze stehen nach der repräsentativen Umfrage von Emnid - aller Kritiken an MerkelsFlüchtlingspolitik zum Trotz - die Christdemokraten.

AfD laut Insa Meinungstrend bei 15 Prozent

Auch in den Umfragen anderer Institute hatte die AfD in der Vergangenheit den dritten Rang belegt. So kommen aktuell sowohl Infratest dimap und Insa/YouGov zu ähnlichen Ergebnissen. Dem aktuellen Insa Meinungstrend zufolge, kommt die AfD ein Jahr vor den Bundestagswahlen auf 15 Prozent. Das ist der beste Wert, auf den die Alternative für Deutschland je kam. Demnach muss die CDU 0,5 Prozentpunkte einbüßen und fällt auf 30,5 Prozent. Die Sozialdemokraten liegen mit 21,5 Prozent weit zurück.

Die Alternative für Deutschland nimmt auch nach Angaben des Umfrageinstituts Infratest dimapmit 14 Prozent den dritten Rang an und liegt damit noch vor den Grünen, den Linken und der FDP.

ae/dpa

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