Hetzpredigten?

Kauder: Staat muss Moscheen kontrollieren

+
Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU)ist für eine staatliche Kontrolle von Moscheen in Deutschland. Foto: Patrick Seeger

Berlin - Der Unions-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder (CDU) ist für eine staatliche Kontrolle von Moscheen in Deutschland.

"Wir müssen darüber reden, dass in einigen Moscheen Predigten gehalten werden, die mit unserem Staatsverständnis nicht im Einklang stehen", sagte Kauder der "Berliner Zeitung" (Freitag) und fügte hinzu: "Der Staat ist hier gefordert. Er muss das kontrollieren." Deutschland sei ein säkularer Staat, "in dem die Religion nicht über dem Staat steht, sondern umgekehrt". Daran müssten sich alle halten.

Die Forderung aus der CSU, Imame müssten ihre Predigten auf Deutsch halten, unterstützte Kauder nicht. Das sei eine "Scheindebatte". "Für Italiener wird die Heilige Messe auch auf Italienisch angeboten. In den Synagogen wird auf Hebräisch gebetet. Das ist alles zu akzeptieren", sagte der Unions-Fraktionschef.

dpa

Schlagworte zu diesem Artikel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.