Van der Bellen Bundespräsident

Österreich-Wahl: Hofer sieht keinen Grund für Wahlbetrug

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Alexander Van der Bellen (links) und Norbert Hofer lieferten sich bis zum Schluss ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Wien - Alexander Van der Bellen (Grüne) hat die Bundespräsidenten-Wahl in Österreich gewonnen. Norbert Hofer (FPÖ) hat seine Niederlage eingeräumt. Deutsche Politiker gratulieren. Zum Ticker.

Update vom 4. Dezember 2016: Heute wählt Österreich einen neuen Bundespräsidenten. Wir erklären, wann es die ersten Ergebnisse der Österreich-Wahl gibt. Wir berichten im Live-Ticker von der Bundespräsidentenwahl in Österreich. Und: Wir haben zusammengefasst, wie Sie die Berichte zur Österreich-Wahl heute live im TV und im Live-Stream sehen können.

Update vom 17. November 2016: Noch gut zwei Wochen bis zur Bundespräsidentenwahl in Österreich. Heute steigt das erste TV-Duell in der Wahlkampf-Endphase zwischen Norbert Hofer und Alexander Van der Bellen. Wir haben bereits zusammengefasst, wie Sie das TV-Duell in Österreich live im TV und im Live-Stream sehen können.

Update vom 27. Oktober 2016: Am 4. Dezember wird in Österreich die Bundespräsidenten-Stichwahl zwischen Alexander van der Bellen und Norbert Hofer wiederholt. Wir zeigen Ihnen aktuelle Umfragen und Prognosen zur Bundespräsidentenwahl 2016 in Österreich.

Update vom 12. September 2016: Eigentlich sollte Österreich am 2. Oktober noch einem seinen Bundespräsidenten wählen. Doch dieser Termin wurde nun verschoben.

Update vom 1. Juli 2016: Der Krimi der Präsidentenwahl in Österreich ist noch nicht beendet, sondern geht in eine neue Runde. Der Verfassungsgerichtshof verlangt nach Unregelmäßigkeiten bei der Stimmenauszählung eine Neuauflage - es ist ein Erfolg für die rechte FPÖ.

Update vom 6. Juni 2016: Wird 2016 auch in Deutschland ein neuer Bundespräsident gewählt? Amtsinhaber Joachim Gauck wird am Montag um 12.00 Uhr eine Erklärung abgeben, ob er sich eine zweite Amtszeit als Bundespräsident vorstellen kann - oder ob er verzichtet. Wir berichten im Live-Ticker von der Gauck-Erklärung.

Die Bundespräsidentenwahl in Österreich

  • Der frühere Grünen-Parteichef Alexander van der Bellen hat die Bundespräsidenten-Wahl in Österreich vor Norbert Hofer gewonnen.
  • Norbert Hofer hat via Facebook seine Niederlage bereits eingeräumt.
  • Van der Bellen siegte mit 50,3 Prozent der Stimmen vor Hofer.
  • FPÖ-Kandidat Hofer sieht keinen Grund für eine Wahlanfechtung.

+++ Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, hat die Präsidentenwahl in Österreich als "Warnsignal auch für uns in Deutschland" bezeichnet. "So erleichtert wir den Wahlsieg von Alexander Van der Bellen zur Kenntnis genommen haben, so besorgniserregend ist dennoch die hohe Zustimmung, die der Rechtspopulist Norbert Hofer erlangt hat", sagte Schuster der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwochsausgabe). Trotz des drastischen Rückgangs der Flüchtlingszahlen auch in Österreich habe knapp die Hälfte der Wähler für einen Kandidaten gestimmt, der auf Ausgrenzung statt Integration setzte, sagte Schuster. Er mahnte die demokratischen Parteien in Deutschland, sich nicht dazu verleiten zu lassen, "auf die rechte Überholspur zu gehen". Toleranz und Solidarität müssten verteidigt werden.

Hofer sieht keinen Grund für Wahlbetrug

+++ Der knapp geschlagene Kandidat der rechten FPÖ, Norbert Hofer, sieht keinen Grund für eine Anfechtung des Ergebnisses der Bundespräsidentenwahl in Österreich. Es gebe keine Anzeichen für einen Wahlbetrug, sagte der 45-Jährige vor Beginn eines Treffens des FPÖ-Bundesparteivorstands am Dienstag in Wien.

Hofer hatte nur rund 31 000 Stimmen weniger als der von den Grünen unterstützte Alexander Van der Bellen bekommen. Fast 4,5 Millionen Bürger hatten am Sonntag in Österreich den neuen Staatschef gewählt. 

Hofer rief die Österreicher auf, das Ergebnis zu akzeptieren und nicht zu streiten. Im Internet habe es teils heftige Bürgerreaktionen gegeben. „Aber alle sollen zusammenhalten“, sagte der Rechtspopulist. 

Spekulationen, wonach er nach dem Rekordergebnis für die FPÖ von 49,7 Prozent selber Spitzenkandidat der Partei bei den nächsten Parlamentswahlen werden könne, erteilte er eine Absage. Zwischen ihm und Parteichef Heinz-Christian Strache passe kein Blatt Papier.

Steinmeier: "Ganz Europa fällt ein Stein vom Herzen"

+++ Nach dem Sieg Van der Bellens äußerte sich auch der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier zu dem Wahlergebnis. "Ganz Europa fällt ein Stein vom Herzen", brachte er seine Einstellung auf den Punkt.

+++ Nach seinem Sieg bei der Wahl zum Bundespräsidenten Österreichs hat Van der Bellen versöhnliche Töne angeschlagen. In seiner ersten Stellungnahme nach Bekanntwerden der Ergebnisse am Montag kündigte der 72-jährige designierte Staatschef nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA an, das Gemeinsame vor das Trennende stellen zu wollen. Der knappe Wahlausgang sei ein Zeichen für die gespaltene Gesellschaft in Österreich. "Gemeinsam ergeben wir dieses schöne Österreich", sagte Van der Bellen.

Deutsche Politiker gratulieren Van der Bellen

+++ SPD-Vize Ralf Stegner äußerte sich bei Twitter: „Das muss als Warnung dienen, es nirgendwo so weit kommen zu lassen und diese Gefahr für unsere Demokratie mit aller Konsequenz zu bekämpfen!“

+++ Der Co-Vorsitzende der deutschen Grünen, Cem Özdemir, erklärte: „Wir freuen uns, dass unser Nachbarland mit ihm (Van der Bellen) ein Staatsoberhaupt bekommt, das für ein offenes und pro-europäisches Österreich steht.“

+++ Auch Deutschlands Bundespräsident Joachim Gauck gratulierte Van der Bellen. In seinen Glückwünschen schrieb er: „Ich freue mich, dass Sie sich als überzeugter Europäer auch im Rahmen Ihrer neuen Aufgabe für eine starke, verlässliche und langfristig auch vertiefte Europäische Union einsetzen wollen.“

+++ Die Wahl Alexander Van der Bellens zum Bundespräsidenten aus Sicht von Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann Strahlkraft für die EU. Sein Wahlerfolg sei „ein wichtiges Signal für die europäische Integration“, sagte der Grünenpolitiker am Montag in Stuttgart. „Die Europäische Union ist als gemeinsamer Raum des Friedens, der Freiheit und des Wohlstandes das Fundament unserer Zukunft. Sie ist auch ein Fundament, das wir in Zeiten wie diesen immer wieder erklären und für dessen Werte wir aktiv eintreten müssen.“

+++ Die deutschen Grünen feiern den Wahlsieg ihres österreichischen Parteifreunds Alexander Van der Bellen zum Bundespräsidenten der Alpenrepublik. "Wer den Kampf mit den Rechtspopulisten offensiv führt, der kann gewinnen", erklärte der Fraktionschef im Bundestag, Anton Hofreiter, am Montag in Berlin. Der erste grüne Bundespräsident in Österreich sei ein "Signal der Humanität, der Weltoffenheit und der Vernunft über Hass und Ausgrenzung".

Zugleich nannte Hofreiter die Stärke der Rechtspopulisten mit ihrem Kandidaten Norbert Hofer von der FPÖ ein "alarmierendes Zeichen". Dies sei aber "kein österreichisches Problem, sondern eine Bedrohung aller europäischen Staaten". Das knappe Wahlergebnis in Österreich sei "auch eine Mahnung an die deutschen Volksparteien", sagte der Grünen-Fraktionschef im Bundestag.

+++ Der AfD-Co-Vorsitzende Jörg Meuthen hat die große Zustimmung in Österreich für den FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer bei der Wahl des Bundespräsidenten hervorgehoben. Meuthen gratulierte am Montag Wahlsieger Alexander van der Bellen von den Grünen, beglückwünschte aber auch den knapp unterlegenen Hofer „zu einem herausragenden Ergebnis“. Der FPÖ-Kandidat sei „mit mutigen und klaren Positionen vor allem auch in der Asylkrise“ angetreten. „Die große Zustimmung für Hofer macht deutlich, dass immer mehr Menschen Vernunft vor Utopie wählen und sich nicht mehr von Allgemeinplätzen und angeblichen Alternativlosigkeiten beirren lassen.“

+++ Der von den Grünen unterstützte Kandidat Alexander Van der Bellen hat die Bundespräsidentenwahl in Österreich knapp gewonnen. Das teilte Innenminister Wolfgang Sobotka am Montag in Wien nach Auszählung aller Stimmen mit.

Auf den 72-jährigen früheren Wirtschaftsprofessor entfielen demnach 50,3 Prozent der Stimmen. Der unterlegene Kandidaten der rechtspopulistischen FPÖ, der 45-jährige Norbert Hofer, kam auf 49,7 Prozent.

Damit steht der Ex-Grünen-Chef Van der Bellen für die nächsten sechs Jahre an der Spitze der Alpenrepublik. Er löst am 8. Juli den Sozialdemokraten Heinz Fischer ab, der verfassungsgemäß nach zwei Amtszeiten ausscheidet.

Offiziell: Alexander van der Bellen mit 50,3 Prozent zum Bundespräsidenten von Österreich gewählt

+++ Super! Innenminister Sobotka tritt in Wien ans Mikrofon, um das amtliche Endergebnis zu verkünden. Und der Live-Stream des ORF bricht zusammen. Vermutlich wegen Überlastung. Trotzdem wissen wir nun: Alexander van der Bellen wurde offiziell mit 50,3 Prozent der Stimmen zum neuen Bundespräsidenten von Österreich gewählt. Van der Bellen bekam 31.026 Stimmen mehr.

+++ Der österreichische Sender ATV vermeldet, dass Alexander van der Bellen mit 50,35 Prozent zum Bundespräsidenten von Österreich gewählt wurde. Noch steht eine offizielle Verkündigung des Ergebnisses durch Innenminister Sobotka aus.

+++ Der designierte österreichische Bundespräsident Alexander van der Bellen soll laut ORF gegen 18 Uhr vor der Presse treten. Norbert Hofer will sich erst morgen zu Wort melden. Auf Facebook hat er seine Niederlage bereits eingestanden. 

+++ FPÖ-Kandidat Norbert Hofer hat auf Facebook um 16.14 Uhr seine Niederlage eingeräumt. "Natürlich bin ich heute traurig", schreibt er. "Ich hätte gerne für Euch als Bundespräsident auf unser wunderbares Land aufgepasst."

+++ Der ORF geht wieder auf Live-Sendung. Und verkündet, dass in einem Briefwahl-Bezirk nachgezählt werden muss.

Medien: Alexander van der Bellen ist neuer Bundespräsident von Österreich

+++ Auch die "Kronen Zeitung" verkündet: "Jetzt fix: Van der Bellen ist Bundespräsident".

+++ "Die Presse" meldet nun: Van der Bellen hat nun 12.855 Stimmen Vorsprung. Laut der Zeitung fehlen nur noch vier Wahlbezirke (von 117).

+++ Auch wenn die österreichische Zeitung "Heute" verkündet: "Alexander van der Bellen ist neuer Bundespräsident" - ein offizielles Ergebnis gibt es erst, wenn Innenminister Wolfgang Sobotka es im Wiener Ministerium verkündet. 

+++ Der ORF hat nun seinen Live-Stream zur Verkündigung des Wahlergebnisses gestartet. Noch gibt es von Seiten des ORF keine Info, wer neuer Bundespräsident ist. Der Sender wartet auf die Ankündigung von Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) im Innenministerium in Wien. 

+++ Die österreichische Boulevardzeitung "Heute" meldet"Alexander Van der Bellen, ist Österreichs neuer Bundespräsident."

+++ "Die Presse" meldet: Alexander van der Bellen hat Norbert Hofer überholt.

+++ Michael Jungwirth, Innenpolitik-Chef der "Kleinen Zeitung" twittert: Das Innenministerium vermeldet eine "Ankündigung um 15.45 Uhr". Läuft noch die Auszählung? 

+++ Es wir immer knapper: Laut "Presse" fehlen noch 11 Wahlkreise. Norbert Hofer liegt aktuell noch 1097 Stimmen vor Alexander van der Bellen.

+++ "Die Presse" meldet: Norbert Hofer hat nur 7957 Stimmen Vorsprung vor Alexander van der Bellen.

+++ Österreichs Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) wird das Endergebnis gleich im Festsaal des Innenministeriums in Wien verkünden.

+++ Der ORF-Live-Stream zur Verkündung des Wahlergebnisses steht immer noch nicht. Statt einer Sondersendung der "Zeit im Bild" zeigt ORF 2 aktuell eine alte Folge der Serie "Weißblaue Geschichten" mit dem bayerischen Volksschauspieler Gustl Bayrhammer.

+++ "Die Presse" vermeldet: Norbert Hofer hat noch einen Vorsprung von lediglich 12.702 Stimmen. In 16 Wahlkreisen (von insgesamt 117) müssen die Briefwahl-Stimmen noch ausgezählt werden.

Österreich vor der Entscheidung: Foto-Finish zwischen Alexander van der Bellen und Norbert Hofer

+++ Momentan ist die Frage aller Fragen: Rettet Alexander van der Bellen seinen Vorsprung bei den Briefwahl-Stimmen noch ins Ziel? Oder hat Norbert Hofer auf den letzten Metern die Nase vorn?

+++ Der ORF hat für 15 Uhr einen Live-Stream zur Bekanntgabe des Wahlergebnisses angekündigt. Noch läuft "Julia - Wege zum Glück" im Sender ORF 2.

+++ Wie die "Presse" vermeldet, sind aktuell 96 von 117 Wahlkreisen ausgezählt. Hofer führt insgesamt nur noch mit 18.495 Stimmen. Am Sonntagabend waren es vor Auszählung der Briefwahl-Stimmen noch 144.006 Stimmen.

"Österreich"-Herausgeber: Es wird "arschknapp". Norbert Hofer hat noch Chancen auf die Hofburg 

+++ Laut der Zeitung "Österreich" (OE24.at) schrumpft der Vorsprung von Alexander van der Bellen bei den Briefwahl-Stimmen zusehends. Das vermeldet Österreich-Herausgeber Wolfgang Fellner in seinem Live-Ticker. Fellner schreibt: "Jetzt wird’s wirklich 'arschknapp' – wenn der Trend so weiter geht, hat Hofer plötzlich alle Chancen auf die Hofburg. Van der Bellen braucht unbedingt mehr als 60,5 Prozent."

+++ Tatsächlich werden sich FPÖ-Kandidat Norbert Hofer und FPÖ-Parteichef Hans-Christian-Strache heute nicht mehr zum Ausgang der Bundespräsidenten-Wahl äußern. Hat hat die FPÖ in einer Pressemitteilung an österreichische Medien bekanntgegeben. 

+++ Laut der Homepage des Landes Salzburg waren gegen 14.13 Uhr 515.929 Briefwahl-Stimmen ausgezählt. Davon gingen 61,1 Prozent an Alexander Van der Bellen. Und 38,9 Prozent an Norbert Hofer.

+++ Das österreichische Innenministerium rechnet mit dem Vorliegen des endgültigen Wahlergebnisses zwischen 15.30 und 16.00 Uhr. Ursprünglich war eine Veröffentlichung zwischen 17 und 19 Uhr angekündigt worden. Die Auszählung der Briefwahl-Stimmen schreitet rasch voran.

+++ Die österreichische Zeitung "Die Presse" berichtet: FPÖ-Kandidat Norbert Hofer will erst am Dienstag eine Stellungnahme zum Endergebnis der Bundespräsidenten-Wahl abgeben.

Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Norbert Hofer und alexander van der Bellen: Noch ist alles möglich 

+++ In Österreich ist nun mehr als der Hälfte der Briefwahl-Stimmen ausgezählt. Alexander van der Bellen führt mit 60,7 Prozent. Norbert Hofer liegt bei 39,3 Prozent. Damit sieht es nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen aus. Momentan liegt Norbert Hofer bei allen Stimmen (Urnengang und Breifwahl) noch knapp in Führung. Noch ist alles möglich.

+++ Laut der Homepage des Landes Salzburg stand es österreichweit mit Stand 13:16 Uhr bei der Auszählung der Briefwahl-Stimmen so: Auf Alexander van der Bellen entfielen 61,6 Prozent, auf Norbert Hofer 38,4 Prozent. 270.394 Briefwahlstimmen waren laut Homepage bereits ausgezählt. Davon waren 263.426 gültig und 6.968 ungültig. Insgesamt soll die Zahl der abgegebenen Briefwahl-Stimmen für die Bundespräsidenten-Wahl in Österreich bei rund 700.000 liegen. sollte sich dieser Trend fortsetzen, wäre Alexander van der Bellen Bundespräsident. Demoskopen hatten ausgerechnet, dass der ehemalige Parteichef der Grünen bei 700.000 gültigen Wahlkarten mindestens 61 Prozent braucht, um den Vorsprung von Norbert Hofer beim Urnengang zu überholen.

Briefwahl in Österreich: Alexander van der Bellen wohl klar vor Norbert Hofer

+++ Wie die Zeitung "Österreich" berichtet, geht der Trend bei der Auszählung der Briefwahl-Stimmen klar zugunsten von Alexander van der Bellen. Wie das Blatt erfahren haben will, waren um 12.15 Uhr knapp 92.000 der zu erwartenden gut 700.000 Briefwahl-Stimmen ausgezählt gewesen – also gute 15 Prozent. Von diesen Briefwahlstimmen sollen 57.400 an Van der Bellen gefallen sein und nur 32.000 an Hofer. Somit erreichte Alexander van der Bellen bis Montagmittag 64,2 Prozent der Briefwahlstimmen, Norbert Hofer nur 35,8 Prozent. Österreich rechnet vor: "Bei 700.000 gültigen Wahlkarten braucht Van der Bellen als zumindest 61 Prozent, um Sieger zu sein." Momentan sieht es offenbar gut aus für den früheren Parteichef der österreichischen Grünen.

+++ Mit einem Endergebnis der Österreich-Wahl wird für den späten Nachmittag oder den frühen Abend gerechnet. Dann wird man wissen, ob Norbert Hofer oder Alexander van der Bellen der nächste Bundespräsident ist.

Google zeigt Norbert Hofer schon als Bundespräsident von Österreich

Google.de zeigt Norbert Hofer (FPÖ) bereits als Bundespräsidenten von Österreich. Neben dem noch amtierenden Präsidenten Heinz Fischer (SPÖ).

+++ Kurios: Tippt man die Suchanfrage "Bundespräsident Österreich" bei der deutschen Version der Suchmaschine Google ein (Google.de), bekommt man unter der Kategorie "Österreich/Präsidenten" den amtierenden Bundespräsidenten Heinz Fischer angezeigt - und Norbert Hofer. Ebenfalls kurios: Unter "Präsidenten" listet Google im sogenannten "Knowledge Graph" - also dem Infoblock neben den Suchergebnissen - die Namen Norbert Hofer und Heinz Fischer auf.

FPÖ warnt vor Wahlbetrug, um Präsident Norbert Hofer zu verhindern

+++ Das Thema Wahlbetrug treibt FPÖ-Politiker weiterhin um. Wie OE24.at unter Berufung auf FPÖ-Insider berichtet, will die Partei bei einem knappen Sieg von Alexander Van der Bellen die Bundespräsidentenwahl anfechten. FPÖ-Chef Strache hält es für ausgeschlossen, dass van der Bellen über 60 Prozent der Briefwähler-Stimmen bekommen soll - und Norbert Hofer nur 39 Prozent. Bei diesem Ergebnis wäre der früherer Grünen-Parteichef Bundespräsident. Laut Strache würde es dem allgemeinen Wahltrend - 50:50 für beide Kandidaten - extrem widersprechen. Die Wahlkarten müssten im Falle einer Anfechtung neu gezählt werden. Geht die Bundespräsidentenwahl 2016 in Österreich in eine ähnlich lange Verlängerung wie die US-Präsidentschaftswahl 2000? Damals dauerte die Stimmenauszählung im Bundesstaat Florida mehr als einen Monat. Dann stand George W. Bush als US-Präsident fest. 

+++ Während die Briefwahl-Stimmen in Österreich noch ausgezählt werden, warnt die FPÖ bereits vor einer möglichen Manipulation. Bereits auf der Wahlparty der FPÖ am Sonntagabend in Wien kündigte Parteichef Heinz-Christian Strache an, das Ergebnis anfechten zu wollen, sollte Alexander van der Bellen nach Auszählung der Briefwahlstimmen vorne liegen. Auf seinem Facebook-Account schrieb Strache am frühen Montagmorgen, dass irgend etwas faul sein müsse, wenn van der Bellen tatsächlich über 60 Prozent der Briefwahl-Stimmen bekäme: "Die noch rund 650.000 bis 700.000 gültig auszuzählenden Stimmen können nicht so diametral gegen den allgemeinen Trend von 52% für Hofer und 48% Van der Bellen sein. Die Hälfte dieser Stimmen liegen bei 325.000 bis 350.000 Stimmen. Dazu müsste Van der Bellen - zu den 350.000 Stimmen, wenn er 50% erreicht - zusätzlich noch über extra 145.000 Stimmen gut machen. So ein diametrales Ergebnis gegen den allgemeinen Wahltrend kann es bei den Wahlkarten nicht geben! Das würde entgegen aller internationalen Erfahrungen verlaufen."

Wahl in Österreich: Kabarettist Werner Schneyer warnt davor FPÖ-Bundespräsident Norbert Hofer zu dämonisieren

+++ Der österreichische Kabarettist Werner Schneyder warnt im Interview zur Wahl vor einer Dämonisierung des FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer, sollte dieser Bundespräsident werden. "Wenn ich Hofer als Person richtig beurteile, würde er sich nicht wie ein Rabauke im Präsidentenamt aufführen."

+++ Das österreichische Nachrichtenportal NZZ Österreich zeigt auf, wie sowohl Norbert Hofer als auch Alexander von der Bellen über die Briefwahl-Stimmen die Bundespräsidenten-Wahl in Österreich gewinnen können: "Die ARGE Wahlen zum Beispiel rechnet mit 707.000 gültigen Stimmen, die heute noch dazukommen werden. Von diesen müssten dann 60,2 Prozent auf Van der Bellen entfallen, damit er Hofer im Endergebnis noch überholen kannkommt dieser umgekehrt auf mehr als 39,8 Prozent der Briefwahlstimmen, ist er Bundespräsident. Werte, die sich allerdings ändern, wenn die Zahl der gültigen Stimmen anders sein sollte: Sind mehr Stimmen als die geschätzten 707.000 gültig, reicht Van der Bellen beispielsweise schon ein kleinerer prozentueller Vorsprung."

Meinungsforscher Hajek: Norbert Hofer gewinnt am Ende Wahl in Österreich

+++ Wie das Nachrichtenportal OE24 berichtet, glaubt Meinungsforscher Peter Hajek, dass Norbert Hofer die Bundespräsidenten-Wahl in Österreich knapp gewinnen wird: Die gemeinsame Hochrechnung des Senders ATV in Kooperation mit dem Institut des Meinungsforschers prognostiziert, dass Hofer die Wahl mit 19.800 Stimmen Vorsprung gewinnen wird.

+++ FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache erklärte am Sonntagabend, die FPÖ habe auf jeden Fall gewonnen, sie sei mit 50 Prozent der Wählerstimmen "in der Mitte der Gesellschaft" angekommen. Bundespräsidenten-Kandidat Norbert Hofer ergänzt, es gebe zwei Möglichkeiten: Entweder werde er jetzt schon Bundespräsident von Österreich oder Strache in zwei Jahren Bundeskanzler.

Wahl in Österreich: Das bedeutet ein Sieg von Norbert Hofer oder von Alexander van der Bellen

+++ Der österreichische Journalist und Medienmacher Wolfgang Fellner analysiert in einem Kommentar für die Zeitung "Österreich", in welche Richtung sich das Land bei einem Sieg von Norbert Hofer oder von Alexander van der Bellen bei der Bundespräsidenten-Wahl 2016 bewegen würde: "

Klar nach rechts bei einem Hofer-Sieg – mit einer deutlich nationalen Linie, einer harten Anti-Asyl-Linie, einer klaren Protest- und Wut-Haltung gegen die Große Koalition und die neue Regierung Kern, wenn heute Abend Hofer endgültig siegt.

Oder klar nach links mit einem rot-grünen Kurs bei einem Van-der-Bellen-Sieg – mit einer eindeutig links-­liberalen Politik, mit einer Willkommens-Kultur gegenüber Flüchtlingen, offenen Grenzen und einer deutlichen Sympathie für den Neustart der neue Regierung Kern."

+++ Was passiert, wenn Norbert Hofer und Alexander van der Bellen bei der Bundespräsidenten-Wahl in Österreich gleich viele Stimmen erhalten? Auch dies ist möglich. Für diesen Fall schreibt die österreichische Verfassung vor: Sollen beide Kandidaten gleich viele Stimmen bekommen, so muss die Stichwahl wiederholt werden. Dann wird es so viele Wahlgänge geben, bis ein Kandidat zumindest eine Stimme mehr als sein Kontrahent bekommt.

+++ Die Bezirkswahlbehörden müssen für die Bundespräsidentenwahl in Österreich noch Etwas etwas mehr als 700.000 Briefwahlstimmen auszählen. Das erklärte Robert Stein, der Leiter der Wahlabteilung im Innenministerium, am Sonntagabend in der ORF-Nachrichtensendung "ZiB2".

Hochrechnung zu Österreich-Wahl: Gewinnt Alexander van der Bellen dank Briefwahl-Stimmen?

+++ Das Institut Sora, das die Hochrechnungen für den ORF macht, sagt voraus, dass Alexander Van der Bellen nach Auszählung der Briefwahl-Stimmen um 2888 Stimmen vor Norbert Hofer liegen wird. Andreas Kohlsche vom Institut für Wahl-, Sozial- und Methodenforschung in Kaufbeuren sieht den Grünen sogar um 6000 Stimmen voran.

+++ Die SPD ist alarmiert über die Präsidentschaftswahl in Österreich, bei der sich Norbert Hofer von der rechtspopulistischen FPÖ und Ex-Grünenchef Alexander Van der Bellen ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern: "Unabhängig von der Auszählung der letzten Stimmen ist das schon jetzt ein schockierendes Ergebnis", erklärte SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann am Montagmorgen. "Das ist ein Weckruf an alle Demokraten geschlossen gegen Ausländerfeindlichkeit und Intoleranz vorzugehen."

Wahlergebnis soll zwischen 17 und 19 Uhr feststehen

+++ Noch ist Geduld gefragt: Zwischen 17 und 19 Uhr soll am Montag feststehen, wer der neue Bundespräsident von Österreich wird. Bis dahin sollen die Stimmen der Briefwähler ausgezählt sein.

+++ Der Wahlkrimi in Österreich geht weiter: Am heutigen Montag wird das Ergebnis der Briefwähler erwartet. Diese rund 700.000 werden die Wahl entscheiden. Die Wahlforscher erwarteten zuletzt einen Vorsprung für Van der Bellen von knapp 3000 Stimmen. Allerdings beträgt die Schwankungsbreite der Hochrechnungen umgerechnet 32.000 Stimmen. Ohne Berücksichtigung der Briefwähler hat laut dem vorläufigem Endergebnis Hofer 51,9 Prozent der Stimmen geholt. Das teilte das Innenministerium in Wien am Sonntagabend mit. Van der Bellen hat demnach 48,1 Prozent erhalten.

FPÖ triumphiert, obwohl der Wahlausgang noch unsicher ist

+++ Trotz des unsicheren Ausgangs und der Aufholjagd von Van der Bellen, sieht FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache Norbert Hofer als Sieger und wertet dessen Abscheiden als "historisch". Strache weiter: "Wir sind die Mitte der Gesellschaft." Hofer sagte: „Wir haben auf jeden Fall gewonnen.“ Es gebe nun nur zwei Möglichkeiten. „Möglichkeit eins: Ich bin morgen Staatsoberhaupt der Republik Österreich. Möglichkeit zwei ist: In zwei Jahren ist Strache Bundeskanzler. Und vier Jahre später bin ich auch noch dazu Staatsoberhaupt.“

+++ Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, sagte zu der Wahl: „Wer immer am Ende vorne liegt: Ein solches Ergebnis ist in einer Demokratie ein Auftrag, das Volk wieder zusammen zu führen und nicht zu spalten.“ Die Wahl sei ein Weckruf an alle Parteien der demokratischen Mitte in Europa, nicht auf den Kurs von Populisten einzuschwenken.

+++ Moderator Jan Böhmermann rätselt:

+++ Insgesamt waren 6,4 Millionen Österreicher zur Wahl aufgerufen. Die Wahlbeteiligung lag bei 71,8 Prozent.

+++ Sollte sich am momentanen Ergebnisstand auch nach Auszählung der Briefwahlstimmen an diesem Montag nichts geändert haben, hätte Bellen dank des Votums von weniger als 0,1 Prozent der Wähler gewonnen. Sollte es zu einem exakten Gleichstand der Stimmen kommen, dann würde die Stichwahl wiederholt - solange bis ein Sieger feststeht.

+++ Laut Hochrechnungen hat der von den Grünen unterstützte Alexander Van der Bellen einen Vorsprung von rund 4000 Stimmen bei rund 4,4 Millionen abgegebenen Stimmen.

+++ Das extrem knappe Rennen um das Bundespräsidentenamt in Österreich hat eine historische Parallele. Bei der US-Präsidentenwahl 1960 schlug der Demokrat John F. Kennedy den Republikaner Richard Nixon bei 68 Millionen abgegebenen Stimmen mit einem Vorsprung von gerade einmal 112.827 Voten. Etwas mehr als 0,15 Prozent der Wähler entschieden den Sieg Kennedys.

Hofer: "Wir wollten beide gut schlafen"

+++ „Das hat sich niemand von uns gewünscht. Wir wollten beide gut schlafen“, sagte Hofer zu dem Umstand, dass die Entscheidung bei der Präsidentenwahl in Österreich von der Auszählung der Briefwahlstimmen am Montag abhängt.

+++ Rund 14 Prozent der 6,4 Millionen Wahlberechtigten machten von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch. Traditionell neigen Briefwähler eher nicht zu den Rechtspopulisten, weshalb ihre Stimmen den Ausschlag für den langjährigen Grünen-Vorsitzenden Van der Bellen geben könnten.

+++ Das Endergebnis des extrem knappen Rennens wird laut Aussage der ARGE Wahlen erst am Montag nach Auszählung aller Briefwahlstimmen feststehen.

+++ Grundlage der jüngsten Einschätzung sind 93,6 Prozent der Wahlbezirke, inklusive Briefwähler. Die Schwankungsbreite beträgt aber noch plus/minus 0,9 Prozentpunkte.

+++ Der Ausgang der Wahl ist nach einer neuen Hochrechnung völlig offen. Sowohl der von den Grünen unterstützte Alexander Van der Bellen als auch der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer lagen am Sonntagabend laut ORF-Hochrechnung bei exakt 50 Prozent.

+++ Der Wirtschaftsprofessor und ehemalige Grünen-Chef Van der Bellen (72) hat stark in den Städten gepunktet. Diese Ergebnisse kommen traditionell später.

+++ Nach einer neuen Hochrechnung ist wenig später der von den Grünen unterstützte Van der Bellen gegen den FPÖ-Kandidaten Hofer in Führung gegangen. Van der Bellen lag laut der jüngsten ORF-Hochrechnung vom Sonntagabend bei 50,1 Prozent, Hofer bei 49,9 - bei einer Schwankungsbreite von plus/minus 1,6 Prozent.

+++ Der Kandidat der rechtspopulistischen Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), Norbert Hofer, lag nach ersten Hochrechnungen des ORF äußerst knapp mit 50,2 Prozent vorn. Sein Konkurrent, der von den Grünen unterstützte Alexander Van der Bellen (72), kam demnach auf 49,8 Prozent. Bestätigen sich die Zahlen, wäre der 45-jährige Hofer der erste Rechtspopulist an der Spitze eines EU-Staates.

Hintergrund zur Wahl in Österreich

+++ Hofer hat angekündigt, als Bundespräsident seine Befugnisse stärker als die Vorgänger nutzen zu wollen. Dazu gehört im äußersten Fall auch die Entlassung der Regierung.

+++ Ein Unsicherheitsfaktor bei den Hochrechnungen ist die Rekordzahl von voraussichtlich etwa 700.000 bis 800.000 Briefwählern. Das sind mehr als zehn Prozent der 6,4 Millionen Wahlberechtigten. Deren Stimmen werden erst am Montag ausgezählt. Zwar versuchen die Berechnungen die Briefwähler zu berücksichtigen, Gewissheit wird wahrscheinlich aber erst die Auszählung liefern. Die Wahlbeteiligung dürfte etwas über den 68,5 Prozent vom ersten Wahlgang liegen.

+++ Beide Kandidaten hatten sich in einem bisher beispiellosen Lager-Wahlkampf um die Nachfolge des im Juli ausscheidenden Bundespräsidenten Heinz Fischer beworben. Erstmals waren in der Stichwahl keine Kandidaten der Regierungsparteien SPÖ und ÖVP vertreten. Unter anderem wegen des SPÖ-Debakels in der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen war Bundeskanzler Werner Faymann zurückgetreten.

+++ Das Erstarken der Rechtspopulisten auch in anderen Ländern wird von EU und vielen Regierungen mit Sorge beobachtet. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte sich mit klaren Worten in den österreichischen Präsidentschafts-Wahlkampf eingemischt und vor Hofer gewarnt.

+++ Das neue Staatsoberhaupt wird am 8. Juli vereidigt. Die Amtsdauer beträgt sechs Jahre. Der Bundespräsident darf sich laut Verfassung einmal zur Wiederwahl stellen.

+++ In einer ersten Analyse zu den Wahlmotiven stellte sich heraus, dass weniger die echte Überzeugung für einen Kandidaten eine Rolle spielte. Vielmehr machten viele Wähler ihr Kreuz, um den jeweiligen Gegenkandidaten zu verhindern. 40 Prozent der Wähler von Van der Bellen gaben an, „gegen Rechts“ gewählt zu haben, um Hofer zu verhindern, sagte der Meinungsforscher Peter Hajek. „Alle anderen Motive sind da deutlich in den Hintergrund getreten.“ So habe das Flüchtlingsthema bei nur zwölf Prozent der Hofer-Wähler eine wichtige Rolle gespielt.

+++ Hofer konnte laut Analysen vor allem bei den Wählern im ländlichen Raum punkten, der 72-jährige Van der Bellen hatte die meisten Anhänger in den größeren Städten.

Knappes Rennen um den Präsidententitel

dpa/AFP

Rennen um den Präsidententitel

Update vom 22. August 2016: Alle Informationen zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 04. September 2016 finden Sie hier.

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