Umfrage: AfD legt zu - CDU stagniert

SPD sackt auf Allzeittief ab

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Mit der SPD tief in der Krise: Parteichef Sigmar Gabriel.

Berlin - Die SPD wird derzeit in Umfragen gebeutelt wie nie zuvor. Jetzt sind die Sozialdemokraten bei einem historischen Tiefstand angekommen. Die AfD kann hingegen zulegen.

Auf diesen historischen Tiefstand ist die SPD laut dem jüngsten ZDF-Politbarometer abgesackt. Die Union verharrt auf ihrem schlechtesten Wert seit fast fünf Jahren, nämlich bei 33 Prozent, wie die am Freitag veröffentlichte Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen weiter zeigt. Die Linke läge bei 8 Prozent, die Grünen bei 14 Prozent und die FDP bei 7 Prozent, alle jeweils unverändert. Die AfD könnte zulegen auf 13 Prozent (plus 1), ihr bisher bester Wert. Anfang des Monats hatte bereits das Institut Emnid die rechte Partei bei 13 Prozent gesehen.

Damit gäbe es nur eine Mehrheit für CDU/CSU und SPD. Von denkbaren Dreierbündnissen würde es auch für CDU/CSU, Grüne und FDP reichen.

Im jüngsten ARD-„Deutschlandtrend“ lagen die Sozialdemokraten sogar lediglich bei 20 Prozent, nur fünf Punkte vor der AfD.

Viel Sympathie für Kretschmann

Die beste Bewertung auf der Liste der zehn wichtigsten Politiker bekommt erneut der Grüne Winfried Kretschmann mit einem Durchschnittswert von 2,2 auf der Skala von +5 bis -5. Ihm folgen Frank-Walter Steinmeier mit 1,9 und Wolfgang Schäuble mit 1,6. In Rang und Note verbessern kann sich Angela Merkel, die nach ihrem Absturz Ende April jetzt mit 1,4 benotet wird. Am Ende der Liste stehen Sigmar Gabriel mit 0,4 und Horst Seehofer mit 0,3.

dpa

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