Kassel. Nein, das war nicht der Auftakt, den sie sich erhofft haben beim Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel. Im Heimspiel gegen den SC Freiburg II kam die Mannschaft von Trainer Christian Hock vor 2000 Zuschauern im Auestadion zu einem 2:2 (1:1).
Die Gastgeber hatten aus einem 0:1-Rückstand eine verdiente 2:1-Führung gemacht, die sie in der Schlussphase aber noch aus der Hand geben.
Trainer Hock war darüber natürlich sauer. „Das ist fahrlässig. Wir holen uns mit ganz viel Arbeit die Führung, und dann schenken wir sie so her.“ Die Szene, die die Löwen um den Lohn einer Leistungststeigerung in der zweiten Halbzeit brachte, ereignete sich in der 82. Minute. Da durfte sich Freiburgs Patrick Lienhard ungestört in den Straftraum spielen und KSV-Torhüter Erik Domaschke mit einem Flachschuss überwinden.
In der ersten Hälfte waren die Gäste mit ihrer einzigen Chance durch einen Kopfball von Uwe Zangl (32.) in Führung gegangen. Dem KSV fehlten in der Offensive die Ideen, trotzdem hatte er gute Chancen durch Tobias Damm (16.) und Dennis Wehrendt (22.). Und er kam nach einem Freistoß von René Ochs zum Ausgleich - Nazif Hajdarovic drückte den Ball über die Linie (42.). Im zweiten Durchgang steigerten sich die Löwen erheblich, hatten immer wieder gute Möglichkeiten und erzielten durch den eingewechselten Caner Metin das 2:1 (78.) - das trotzdem nicht zum Sieg reichte. (frz)
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