Kassel. Wieder einmal Turbulenzen beim Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel. Jetzt hat sich die Initiative "Perspektive KSV" zu Wort gemeldet und die jüngsten Entwicklungen kritisiert.
Zuletzt wurde öffentlich, dass der Aufsichtsrat über eine Entlassung des Geschäftsführers Giuseppe Lepore diskutiert. Aufsichtsratsmitglied Matthias Hartmann trat zurück. In der Mitteilung der Initiative heißt es wörtlich: "Mal wieder stellt sich die Frage, die wir als Initiative schon öfter gestellt haben: Herrscht beim KSV nur noch interner Klüngel und intrigantes Verhalten? Ist es im Verein jetzt wichtiger, Beziehungen zu pflegen, anstatt Kompetenz und Qualität an die erste Stelle zu setzen?" Ferner: "Es stellt sich die Frage, wie es sein kann, dass trotz wiederholtem öffentlichen Druck und Eingeständnissen der Verantwortlichen zur besseren Öffentlichkeitsarbeit immer öfter und schlimmere Ausfälle seitens des Aufsichtsrats vorkommen. Erneut müssen wir als Initiative den Finger in die Wunde legen und darauf hinweisen, dass unser KSV derzeit nicht mehr handlungsfähig im Sinne eines Sportvereins ist und nur noch von internem Klüngel und dem Willen Einzelner gesteuert wird. Daher fordern wir weiterhin eine demokratische Satzung, Kontrolle der Organe durch die Mitglieder und Teilhabe der Mitglieder an und in den verschiedenen Organen."
Die Initiative mit 25 aktiven Mitgliedern sammelt derzeit Unterschriften, um eine außerordentliche Mitgliederversammlung herbeizuführen. Bisher sind 230 Unterschriften zusammengekommen - etwas weniger als erforderlich. (hag)
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