Kassel. Keine Punkte für den KSV: Gegen Hoffenheim unterlag der Kasseler Verein im Auestadion mit 1:3. Das einzige Tor für den KSV schoss Wolf. Hoffenheim war abgeklärter, spielerisch war der KSV aber durchaus ebenbürtig. Mit Hoffenheim hat offenbar die cleverere Mannschaft gewonnen.
Ein ausgeglichenes und vor allem spannendes Spiel haben die Fans im Kasseler Auestadion in der ersten Halbzeit erlebt. Gute Chancen ergaben sich für beide Teams. Es gab ein gerechtes Unentschieden nach den ersten 45 Minuten.
Ein Erfolgserlebnis hat er schon, jetzt will Dennis Wehrendt nachlegen. Auch wenn das erste Saisontor des Mittelfeldspielers nicht zum erhofften Sieg bei der Reserve von 1860 München (1:1) gereicht hat, freute sich der 24-Jährige umso mehr über seinen Premierentreffer für Fußball-Regionalligist KSV Hessen.
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„Klar war das ein schönes Gefühl. Wenn man nicht gerade 1:5 hinten liegt, ist ein eigenes Tor doch immer eine tolle Sache“, sagt Wehrendt. Heute hat er im Heimspiel gegen Hoffenheims Reserve (14 Uhr, Auestadion) die nächste Chance, seine Qualitäten unter Beweis zu stellen.
Doch Wehrendt warnt vor der TSG: „Die zweiten Mannschaften sind immer unheimlich schwer einzuschätzen. Vor allem zuletzt haben die Hoffenheimer richtig stark aufgespielt.“ Also heißt es auch für den Sechser, die offensivstärkste Mannschaft der Liga (18 Tore) nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. „Mit Enrico Gaede habe ich einen erfahrenen Spieler an meiner Seite, der mir sehr viel hilft und wertvolle Tipps gibt“, sagt Wehrendt.
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Der Neuzugang des KSV fühlt sich mittlerweile schon so richtig wohl in Kassel. „Natürlich brauchte ich meine Eingewöhnungszeit. Aber nun kann ich sagen, dass ich angekommen bin. Zudem habe ich mich mit dem ersten Tor selbst belohnt“, so der gebürtige Oldenburger, der zuletzt für den VfB Lübeck aktiv war.
Aber nicht nur auf dem Fußballplatz wird Wehrendt in nächster Zeit gefordert sein. Zwar ist der ausgebildete Polizeibeamte momentan von seinem Beruf freigestellt, jedoch hat er nochmal als Schüler begonnen, will das Abitur nachholen und dann ein Fernstudium aufnehmen. „Bei ein- bis zweimal Training am Tag muss man natürlich ein gutes Zeitmanagement haben, um alles unter einen Hut zu bekommen. Aber das klappt eigentlich ganz gut“, erklärt der 24-Jährige.
Und auch was den zukünftigen Saisonverlauf der Löwen angeht, ist Dennis Wehrendt guter Dinge. „Es ist alles möglich. Wenn wir an unsere guten Leistungen anknüpfen, haben wir die Qualität, vieles zu erreichen“, weiß Wehrendt. Heute reichen erst einmal drei Punkte, mit oder ohne Tor von Dennis Wehrendt.
Ein ausführlicher Spielbericht folgt in Kürze.
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