Flughafen Amsterdam

Immer mehr Unfälle zwischen Vögeln und Flugzeugen

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Es kracht immer öfter zwischen echten Vögeln und den motorisierten Vögeln.

Amsterdam - Der milde Winter hat auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol zu mehr Kollisionen zwischen Vögeln und Flugzeugen geführt.

Im Vergleich zu 2014, als es rund 250 Zwischenfälle mit Vögeln gab, habe sich die Zahl 2015 „etwa verdoppelt“, berichtete die Zeitung „Het Parool“ am Samstag. Sie beruft sich auf die niederländische Fluggesellschaft KLM.

Offizielle Zahlen waren am Samstag nicht zu erfahren. Der für die Bekämpfung des sogenannten „Vogelschlags“ zuständige Mitarbeiter der Flughafenverwaltung sagte lediglich, die Zahl für das vergangene Jahr werde höher sein als im Vorjahr.

Wegen des Wetters gebe es mehr Futter, was bei einigen Vogelarten zu deutlich mehr Jungvögeln geführt habe. Viele Vögel verzichteten angesichts der Wärme auch auf den Zug in Richtung Süden. Während früher die meisten Kollisionen mit Vögeln in den Monaten Juli bis Oktober geschehen seien, sei 2015 die Gefahr von Vogelschlag ganzjährig gewesen.

Vogelschlag verläuft für den Luftverkehr meist harmlos. Geraten Vögel jedoch in das Triebwerk einer startenden oder landenden Maschine, kann dieses sofort unbrauchbar werden.

dpa

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