ALBA deklassiert Bayern im Spitzenspiel - Bamberg patzt

Berlins Elmedin Kikanovic (M) sichert sich den Ball gegen Münchens Paul Zipser (r). Foto: Lukas Schulze
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Berlins Elmedin Kikanovic (M) sichert sich den Ball gegen Münchens Paul Zipser (r). Foto: Lukas Schulze
Münchens Trainer Svetislav Pesic wirkte sichtlich bedient. Foto: Lukas Schulze
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Münchens Trainer Svetislav Pesic wirkte sichtlich bedient. Foto: Lukas Schulze
Nihad Djedovic (M) und seine Münchner hatten gegen ALBA keine Chance. Foto: Lukas Schulze
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Nihad Djedovic (M) und seine Münchner hatten gegen ALBA keine Chance. Foto: Lukas Schulze
Konnte mit seinem Team mehr als zufreiden sein: Berlins Trainer Sasa Obradovic. Foto: Lukas Schulze
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Konnte mit seinem Team mehr als zufreiden sein: Berlins Trainer Sasa Obradovic. Foto: Lukas Schulze
Vor dem Spiel gedachten die Spieler von Alba Berlin und Bayern München der Opfer von Paris. Foto: Lukas Schulze
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Vor dem Spiel gedachten die Spieler von Alba Berlin und Bayern München der Opfer von Paris. Foto: Lukas Schulze

Die Bayern-Basketballer müssen in der Bundesliga den nächsten Rückschlag hinnehmen. In Berlin setzt es eine klare Niederlage, bereits die dritte der Saison. Einen Ausrutscher leistet sich auch Titelverteidiger Bamberg.

Berlin (dpa) - ALBA Berlin hat das Basketball-Spitzenspiel gegen Bayern München klar für sich entschieden und bleibt in der Bundesliga weiter ungeschlagen. Die Berliner gewannen in eigener Halle mit 90:74 und fügten dem Vize-Meister damit bereits die dritte Saisonniederlage zu.

Wettbewerbsübergreifend war es sogar die vierte Pleite in Serie für die Münchner. Besten ALBA-Werfer waren Elmedin Kikanovic und Jordan Taylor mit je 16 Punkten. Bei den Bayern kam K.C. Rivers auf 17 Zähler.

Eine Niederlage gab es auch für Titelverteidiger Bamberg. Die Brose Baskets verloren bei den Fraport Skyliners mit 86:88 und mussten sich in dieser Saison zum zweiten Mal geschlagen geben. Frankfurt hatte vor einer Woche bereits gegen die Bayern gewonnen. Bester Werfer bei den Skyliners war Danilo Barthel mit 23 Punkten. Für die Bamberger, bei denen Trainer Andrea Trinchieri wegen Reklamierens von der Bank verbannt wurde, konnte auch Bradley Wanamaker die Niederlage mit überragenden 36 Zählern nicht verhindern.

ALBA legte gegen die Bayern einen perfekten Start hin und zog schnell auf 8:0 davon. Drei Tage nach der Euroleague-Niederlage gegen Roter Stern Belgrad wirkten die Münchner etwas müde und kamen meist einen Schritt zu spät. Bis zur Pause setzte sich die Berliner auf elf Punkte ab (49:38).

Auch nach dem Seitenwechsel gerieten die Gastgeber nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Immer wenn die Münchner den Abstand etwas verkürzten, hatte ALBA eine Antwort parat. "Ich denke, wir sind sehr gut gestartet und haben dann sehr gut und konstant gespielt", sagte Berlins Nationalspieler Alex King nach dem Prestigeerfolg bei "telekombasketball.de". Bayerns Alex Renfroe, vor der Saison von ALBA nach München gewechselt, war dagegen enttäuscht. "Wir haben diesen Sieg so sehr gebraucht, aber sie haben am Ende härter und besser gespielt."

Einen Rückschlag musste auch Titelverteidiger Bamberg hinnehmen. Zwei Tage nach dem wichtigen Sieg in der Euroleague beim italienischen Club Sassari zeigten die Franken zwar in Frankfurt eine gute Moral, konnten den Rückstand am Ende aber nicht mehr wettmachen. Phasenweise führten die Skyliners mit 15 Punkten, mussten dann aber noch einmal um den Erfolg zittern. Doch Konstantin Klein behielt an der Freiwurflinie die Nerven.

Hinter dem souveränen Tabellenführer ALBA Berlin liegen die MHP Riesen Ludwigsburg als Überraschungsteam auf Platz zwei. Das Team von Trainer John Patrick siegte gegen die BG Göttingen mit 90:76. Immer prekärer wird die Lage dagegen für ratiopharm Ulm. Die Schwaben verloren am Samstag auch beim Aufsteiger Gießen 46ers mit 69:91. "Es ist nicht akzeptabel, dass man sich aufgibt, so wie wir es getan haben", kritisierte Ulms Trainer Thorsten Leibenath.

Statistik zu Frankfurt - Bamberg

Statistik zu ALBA - Bayern

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