Braunschweig. Keine Tore in Braunschweig: Eintracht vergab beim 0:0 gegen den Karlsruher SC durch Kumbela sogar einen Foulelfmeter. Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht sprach hinterher von einem „Stinkerspiel“.
Es dauerte, bis sich die 18000 Fans bei den Minustemperaturen am Spiel erwärmen konnten. Eine Viertelstunde war gespielt, als Eintracht halbrechts einen Freistoß zugesprochen bekam. Norman Theuerkauf drehte den Ball gefühlvoll Richtung KSC-Gehäuse, doch er klatschte rechts oben ans Aluminium - Pech für Eintracht.
Das war aber schon die einzige gute Chance der Gastgeber in der ersten Hälfte. Auf der anderen Seite tauchten die Badener zweimal gefährlich vor Torhüter Davari auf. Mit einem Reflex bereinigte Davari eine Möglichkeit von KSC-Innenverteidiger Soumaré, danach prallte ihm ein Schuss vor der Brust, ehe Timm zu verblüfft war, den ihm vor der Füße springenden Abpraller ins Tor zu drücken; per Hacke ging er stattdessen drüber.
Julius Reinhardt Kopfball leitete ein Chancen-Plus ein, das sich Eintracht nach der Pause herausarbeitete. Dumm aber, dass Domi Kumbela einen Foulelfmeter, den Soumaré an Mirko Boland verschuldet hatte, viel zu schwach halbhoch schoss - KSC-Keeper Orlishausen parierte (57.). Danach versuchte es Ken Reichel volley nach Boland-Rückpass, doch die Kugel strich um Zentimeter rechts vorbei (63.). Danach vertändelte Kumbela einen Konter anfängerhaft. Bitter zudem, dass Theuerkauf und Vrancic bei einem Kopfball-Duell zusammenstießen, Theuerkauf musste mit Platzwunde vom Feld.
Zum Schluss hatte Eintracht sogar Glück, als Davari bei zwei KSC-Chancen rettete. Hinterher stand Elfmeter-Pechvogel Kumbela im Blickpunkt: Alle Eintrachtler mussten ihn trösten. (haz/gsd) Foto: dpa



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