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Frauenfußball-Hallenmeisterschaft: Eintracht-Team nach Sieg im Neunmeterschießen wieder auf Platz eins

Northeim macht’s erneut

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Einbeck. Bekannte Bilder in der Einbecker Stadionsporthalle: Wenn die Frauenfußball-Hallenmeisterschaft beendet ist, jubelten in den vergangenen Jahren stets die Kickerinnen des FC Eintracht Northeim. So auch am Sonntag.

Platz eins: (hinten von links) Kreisfrauenreferent Uwe Körber, Trainer Michael Günther, Nadine Bartsch, Annika Bode, Paula Monecke, Michelle Fechner, Abteilungsleiter Axel Ring, (vorn) Johanna Hesse, Sina Küster, Sabrina Dunkel und Lea Piepenbrink. Foto: mwa

Doch im Finale musste die Mannschaft von Trainer Michael Günther lange zittern, ehe der 3:2-Sieg gegen den MTV Markoldendorf nach Neunmeterschießen unter Dach und Fach war.

„Wir haben ein bisschen Glück gehabt. Das Teilnehmerfeld war extrem ausgeglichen. Wir waren am Ende der glückliche Sieger“, ordnete der Coach den Erfolg ein. Und tatsächlich wäre seine Truppe bereits beinahe in der Vorrunde nicht über den zweiten Platz hinausgekommen. Im entscheidenden Spiel gegen Moringen hätte den SV-Kickerinnen schon ein Remis gereicht, um den Favoriten hinter sich zu lassen. Und die Chance war da. Beim Stand von 2:1 für Northeim (Tore: Michelle Fechner (2)/Maria Zech) landete der Ball 20 Sekunden vor dem Ende bei Moringens Franziska Lochter, die ihn jedoch am leeren Tor vorbeischoss. So zogen die Kreisstädterinnen ins Finale ein.

Dort trafen sie auf den MTV Markoldendorf, der sich in der extrem umkämpften Gruppe B behauptet hatte. Vor den letzten Partien hatten mit dem MTV sowie den Bezirksligisten FC Lindau und SG Dassensen/L. noch drei Teams Hoffnung, im Endspiel dabei zu sein. Weil Lindau aber beim 0:4 gegen den FC Auetal patzte, war der Weg für die Markoldendorferinnen frei, die Dassensen durch das Torverhältnis hinter sich hielten. Im Endspiel hatte Melina Dumschat den Außenseiter in Front geschossen, ehe Lea Piepenbrink ausglich. Vom Neunmeterpunkt setzte sich die Northeimer Routine durch. Nach Fechners Treffer war die Entscheidung gefallen.

Den Titel des Kreisligameisters sicherte sich der FC Auetal, der im Finale der Sieger der Qualiturniere mit 4:1 über den SV Moringen triumphierte. Die Auetaler Führung von Silke Koch glich Tanja Christop noch aus, dann aber drückten die Auetalerinnen ihre Überlegenheit durch weitere Tore von Koch, Nolte und Wiegräfe aus. Erfolgreichste Torschützin war gestern Maria Zech (SV Moringen), die fünf Mal traf. Zur besten Torhüterin wurde Nena Corde (Dassensen/L.) gekürt. Beste U17-Spielerin war Lea Piepenbrink (Northeim), beste Ü32-Kickern Simone Mennecke (Dassensen/L.). Als fairstes Team wurde der Hardegser SV II ausgezeichnet. (mwa)

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