Lippoldsberg. Toller Samstag für die JSG Hardegsen bei den Fußball-Jugendturnieren des FC Weser in der Lippoldsberger Sporthalle: Die Nachwuchskicker holten sich zwei Turniersiege, gewannen bei den E- und den F-Junioren. Am Sonntag waren dann andere an der Reihe. Bei den G-Junioren siegte die SVG Einbeck, bei den D-Junioren der SC Lauenförde.
Viele spannende Jugendspiele auf gutem Niveau gab es zu sehen. Vor allem in den Endspielen, sei es um den Turniersieg oder um Platz drei, schenkten sich die Mannschaften nichts. Zwei der vier Sieger mussten sogar im Siebenmeterschießen ermittelt werden. Beispielsweise bei den E-Junioren: Es siegte die JSG Hardegsen mit 3:2 gegen die favorisierte SG Reinhardshagen. Das Spiel um Platz drei entschied die JSG Uslar-Solling gegen den TuSpo Grebenstein mit 2:0 für sich.
Auch bei den G-Junioren kam es im Endspiel zum Siebenmeterschießen. Und ebenfalls lautete das Ergebnis 3:2. Das glücklichere Team war die SVG Einbeck, die die JSG Staufenberg besiegte. Das kleine Finale gewann der FC Weser mit 2:1 gegen die JSG Uslar-Solling.
Fast genauso knapp ging es bei den anderen beiden Turnieren zu: Im Finale der D-Junioren musste sich der JFV Northeim mit 0:1 dem SC Lauenförde geschlagen geben. Dritter wurde die JSG Markoldendorf/Elfas mit einem 1:0-Sieg gegen den besten hessischen Vertreter, die SG Weser-Diemel.
Herausragend spielte die JSG Hardegsen in der Gruppenphase der F-Junioren. Aber im Endspiel hatte sie viel Mühe gegen die JSG Schoningen/Bollensen/Weser, erst kurz vor Schluss gelang das entscheidende 1:0. Den dritten Platz sicherte sich die JSG Elliehausen/Holtensen/Esebeck mit einem 2:0 gegen den TuSpo Grebenstein. Mehr als 300 Mädchen und Jungen in 39 Mannschaften gingen in Lippoldsberg auf die Jagd nach den Pokalen. 84 Spiele mussten absolviert werden, bis Sieger und Platzierte feststanden. Schwerstarbeit für die drei Schiedsrichter Manuela Schönbach, Horst Trölsch (beide FC Weser) und Patrick Dietrich (TSV Wahmbeck) sowie für den Turnierleiter, Wesers Jugendwart Holger Wegener.
Wegener zeigte sich begeistert. Nicht nur von den Leistungen des Nachwuchses, sondern auch vom Zuschauerinteresse. „Die Halle war an beiden Tagen rappelvoll. Damit hatte ich nicht gerechnet.“ (zno)



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