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Vorrunde beim Northeimer Stadtpokal: Eklat kurz vor Turnierende

Vorrunde beim Northeimer Stadtpokal: Eklat kurz vor Turnier-Ende

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Northeim. Keine Freude mochte bei den Fußballern des JFV Northeim am Mittwochabend trotz des 1:0-Endspielsieges (Tor: Jannik Will) gegen den SV Höckelheim beim Vorrundenturnier des FC Eintracht Northeim um den Stadtpokal aufkommen. Der Grund: eine Kurzschlussreaktion von Höckelheims Torhüter.

Harter Einsatz: Höckelheims Ivan Retku (links) muss sich in dieser Szene gegen den Langenholtenser Enrico Fritzsche wehren. Am Schluss ging die Partie 1:1 aus. Höckelheim spielte sich bis ins Finale vor. Foto: osx

Der rannte Sekunden vor Schluss des Finals über das Feld der Schuhwallhalle und stieß einen Northeimer A-Jugendlichen so brutal zu Boden, dass dieser mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Die rote Karte war die logische Strafe. Zudem ermittelt die Polizei wegen Körperverletzung gegen den 23-jährigen Keeper.

Damit wurde eine Veranstaltung getrübt, die sonst von großer Fairness geprägt war. Die meisten Sympathien heimste vor über 300 Zuschauern der TSV Hollenstedt ein, der nach dem 6:0-Erfolg im Spiel um Platz drei gegen die FSG Leinetal von seiner Anhängerschar mit stehenden Ovationen verabschiedet wurde. Das Brüderpaar Nico (3) und Jannik Bohne (2) sowie Marcel Schenk machten gegen die Leinetaler in einer begeisternden Partie das halbe Dutzend voll.

„Mit Ausnahme des Neunmeterschießens hat die Mannschaft kein Spiel verloren“, lobte mit Olaf Arnemann ein Hollenstedter Urgestein. Nur acht Sekunden hatten die TSV-Kicker vom Einzug ins Finale getrennt, als im Halbfinale der Höckelheimer Philipp Zych für seine Farben noch zum 3:3 traf. Nach drei Treffern von Nico Bohne hatte der Außenseiter schon wie der Sieger ausgesehen. Im Neunmeterschießen waren die Höckelheimer dann glücklicher. In der anderen Partie machte die spielstarke JFV-Jugend beim 4:1-Sieg mit der FSG Leinetal kurzen Prozess.

Der JFV und der TSV Hollenstedt hatten auch zuvor der Gruppenphase ihren Stempel aufgedrückt. Die in der Gruppe B vier Mal siegreiche Northeimer Jugend kassierte dabei nur ein Gegentor und ließ mit dem TSV Sudheim und dem TSV Edemissen gestandene Kreisligisten hinter sich. Der TSV Hollenstedt feierte in der Gruppe A gegen eine völlig überforderte Eintracht-Reserve sogar einen 7:2-Kantersieg.

Mit dem Einzug ins Finale haben sich die U19 des JFV Northeim und auch der SV Höckelheim für die Endrunde am Freitag ab 17.30 Uhr qualifiziert. Dort kann sich das Duo gegen höherklassige Konkurrenz probieren. (osx)

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