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Fußball-Bundesliga: Später Ausgleich zum 1:1

Sobiech belohnt guten 96-Auftritt

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Mainz. Wie wird er denn nun bloß ausgesprochen? Sobiech steht hinten drauf auf dem Trikot mit der Nummer 9. „Sobirk“ sagen die Menschen in seiner Heimat Polen - es bleibt schwierig. Einfacher war es für den Mittelstürmer von Hannover 96, gut eine Minute vor Schluss der regulären Spielzeit in der Auswärtspartie der Fußball-Bundesliga beim FSV Mainz 05 noch den hochverdienten Ausgleich für die „Roten“ zu erzielen.

Verstärkung im 96-Sturm: Hannovers Mame Diouf (l.) setzt sich gegen den Mainzer Eugen Polanski durch. Foto: dpa

Verstärkung im 96-Sturm: Hannovers Mame Diouf (l.) setzt sich gegen den Mainzer Eugen Polanski durch. Foto: dpa

1:1 in Mainz, damit kann das Team von Trainer Mirko Slomka sicher leben. Nur: So spannend hätten es die Hannoveraner gar nicht zu machen müssen - so viele hochkarätige Chancen hatten sie allein in der ersten Halbzeit, nachdem sie schon in der 7. Minute durch den Mainzer Rückkehrer Mohammed Zidan in Rückstand gerieten.

Nur wenige Minuten später hatte 96-Neuzugang Mame Diouf (sprich: Maam Dschuff) eine gute Möglichkeit zum Ausgleich. Er deutete erneut an, dass er zu einer offensiven Verstärkung für Hannover werden kann. Jan Schlaudraff versuchte es mit viel Gefühl, doch FSV-Keeper Wetklo flog schön und rettete gut. 96 dominierte das Spiel eindeutig, hatte weitaus mehr Spielanteile - nur mit dem Abschluss haperte es. Insgesamt sahen die gut 30 000 Fans eine bemerkenswert gute Erstliga-Partie...

...die sich auch im zweiten Abschnitt fortsetzte. Nun aber taten auch die Mainzer mehr fürs Angriffsspiel. Ron-Robert Zieler, der nach 304 Minuten erstmals wieder den Ball aus dem eigenen Netz holen musste, bereinigte mehrere brenzlige Situation. „Die Serie ist nebensächlich. Schön, dass wir uns noch belohnt haben“, meinte Zieler hinterher.

In der letzten Viertelstunde zog 96 nochmal an. Und als die Zeit schon fast abgelaufen war, zog Christian Pander den Ball von links flach an die Strafraumgrenze, von wo der Ball über Karim Haggui (zurück vom Afrika-Cup) zu Sobiech flippte, der geistesgegenwärtig vollstreckte.

„Wir sind gut gestartet, hatten dann aber verdientes Glück“, war Slomka (150. Bundesligaspiel) zufrieden. Immerhin stellte sein Team einen Vereinsrekord ein, blieb auswärts zum fünften Mal in Folge ungeschlagen (zuletzt 2005/06) und in dieser Spielzeit insgesamt zum achten Mal. Zudem geht 96 nun weiter gestärkt ins Europa League-Heimspiel am Donnerstag gegen den FC Brügge. Ob Artur „Sobiech“ oder „Sobirk“ gegen die Belgier starten darf, ist offen. (haz/gsd)

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