226.01.1226.01.12|3. Liga Ost|
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Kirchhof/Leipzig. Wiedersehen macht Freude: Zum dritten Mal binnen fünf Monaten messen sich die Handballerinnen der SG 09 Kirchhof mit den Talenten des HC Leipzig II. Als die SG 09 im August den Sunburn Cup in Magdeburg gewinnen konnte, verlor sie gegen die Reserve des deutschen Rekordmeisters mit 15:16. Im Hinspiel brachte Kirchhof den Sächsinnen beim 30:19 die höchste Saisonniederlage in der 3. Liga Ost bei. Am Samstag (17 Uhr) möchte das Team von Trainer Mike Fuhrig in Bestbesetzung die Tendenz nach drei Siegen in Serie bestätigen.

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„Man sieht, was entstehen kann, wenn man länger unverändert zusammen arbeitet. Wir werden immer dominanter“, sagt Fuhrig, der zudem die jüngsten Vertragsverlängerungen von Kapitänin Viktoria Marquardt und Ausnahmetalent Christin Kühlborn als Fingerzeig versteht. Dementsprechend wird er am erfolgreichen Aufgebot nichts ändern. „Unser Prunkstück ist die 3:2:1-Abwehr, und die Torhüterinnen ergänzen sich immer besser“, lobt der Coach. Zuletzt hatte die junge Julie Bärthel mehr Spielanteile, auf Stammrückhalt Nilla Oross ist ohnehin Verlass. Ein Wechselspiel wird es weiter geben.
Beim Gegner müssen beide variabel sein, denn Leipzig ist ausgeglichen besetzt. Im Rückraum überzeugen Cara Hartstock (78/18), Michelle Schombel (46/8), Nicole Lederer (43/0) und Bundesliga-Akteurin Alexandra Mazucco (43/1), die aber auch in der ersten Mannschaft gegen die Bad Wildungen Vipers (So. 15 Uhr) auflaufen könnte. Auf Außen wirbeln Sophie Lindner (42/0, links) und Kim Bretschneider (35/0). Besondere Qualitäten bringt vor allem Schombel mit, die im Hinspiel allerdings aufreizend lässig agierte und erneut von der vorgezogenen Vilte Duknauskaite aus dem Spiel genommen werden könnte. Leipzig ist unberechenbar, spielte zuletzt 19:19 beim HC Sachsen-Leipzig und 34:19 gegen Burgdorf, nachdem zuvor drei Niederlagen auf drei Siege folgten. In der heimischen Arena gewann der HC fünfmal in Serie.
„Auswärts tun wir uns noch etwas schwerer, aber wir machen immer weniger technische Fehler. Und wenn wir wie zuletzt unter 25 Gegentore kassieren, gewinnen wir, weil wir vorne immer unser Treffer landen“, ist sich Mike Fuhrig sicher. In erster Linie dank Jana Pollmer (166/43), die in der Torjägerliste schon 47 Treffer vor der Zweitplatzierten Ex-Fritzlarerin Nadja Bolze (119/21) liegt. (sbx) Foto: Hahn/nh
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