„Die knappe Niederlage in Coburg ist den Jungs recht lange in den Köpfen rumgeschwirrt“, erklärt Trainer Ralf Horstmann und weiß, dass die Großenritter am Grübeln sind und sich auch mehr in Zugzwang sehen, als es der Leistung zuträglich sein könnte. Denn: „Kommt jetzt noch eine Niederlage hinzu, dann reißt der so hart erkämpfte Kontakt zum vierten Platz schnell ab.“
Also setzt Horstmann auf die andere Seite der Medaille: „Die Jungs haben den Charakter, beweisen zu wollen, dass sie das Hinspiel beim 26:27 und zuletzt in Coburg nur mit Pech verloren haben und nun mit einem Sieg wieder an die Erfolgsserie anknüpfen können. Nachdem wirklich alles Friede, Freude, Eierkuchen war, wie es in der Zeitung stand, das Spielsystem offensichtlich funktionierte und auch die personellen Perspektiven gut sind, wollen wir jetzt beweisen, dass wirklich alles paletti ist bei uns. Mit Willenskraft und körperlicher Präsenz auf dem Spielfeld.“
Denn: Horstmann erwartet gestärkte, personell nun wieder vollzählige und nervlich befreite Gastgeber, die vier ihrer letzten fünf Spiele gewonnen und so die Abstiegsgefahr gebannt haben. Seine Beschreibung des HV-Teams: „Zwei starke Torhüter, eine robuste 6:0-Deckung und um Torjäger Robert Lux einen geduldig auf seine Chance wartenden Angriff.“
116 Treffer hat Lux erzielt, ebenso viele wie der Baunataler Marvin Gabriel. Der ist inzwischen wieder fit, doch nun hat es Christoph Koch mit einer Bronchitis erwischt. Während Konstantin König nach einem Bänderriss und Dennis Weinrich nach einer Hand-OP definitiv noch ausfallen, hofft der Abwehrstratege, dass er mitfahren kann. Nach Dessau. Zum Weichen stellen. (sam)












