Mächtig strecken mussten sich die Waldauerinnen schon gegen Hoof und vor allem in der Abwehr Schwerstarbeit leisten. Ohne Nicole Faller und die am Knie verletzte Katharina Hintze schienen sie den Gegner zunächst überrollen zu wollen. Doch nach dem 8:3 (16.) riss der Faden, zudem hielt die nun ins Gäste-Tor gekommene Malgorzata Rodziewicz glänzend. „Wir haben ein paar gute Bälle liegen lassen und waren hinten nicht mehr aggressiv genug“, schilderte Waldaus Trainer Martin Geldmacher den leichten Leistungsknick. Dass es trotzdem reichte und sein Team mit demselben Resultat wie im Hinspiel triumphierte, erklärte er so: „Wir hatten in den richtigen Momenten die passende Antwort und das nötige Quäntchen Glück.“
Erhobenen Hauptes konnten auch die Gäste aus der Halle gehen. „Wir wussten nach sieben Wochen Pause nicht, wo wir stehen, haben aber gut mitgehalten“, lautete das Fazit von Trainer Chris Ludwig. Waldau: Krug, Meier (für drei Siebenmeter) - Geßner 1, Klatt, Knospe 3, Walz 6/1, Hentschke 2, Brand 2, Freiwald 5/3, Siebert, A. Müller 1, Kranz 6/1, Seyfarth (n.e.). Ho/Sa/Wo: Weinrich (1.-17.), Rodziewicz (ab 17.) - Ludwig 1, T. v. Dalwig, H. v. Dalwig 8/2, Keim 2/1, Wietis 2, Engelbrecht 3, Fehrl, Larbig, Bauch, Neurath 5/1, Oberbeck 2.
Freiwald wirft 18 Tore
Über eine geschlossene Mannschaftsleistung, aus der die 18-fache Torschützin Saskia Freiwald sowie die Torhüterinnen Kathrin Krug und Iris Meier herausragten, behauptete sich der Tuspo auch in Wesertal. Früh zogen die Waldauerinnen davon und entschieden die Partie nach dem Wechsel für sich, nachdem die HSG noch einmal bis auf ein Tor herangekommen war.
Tore Waldau: Knospe 3, Hentschke 2, Siebert 2, Freiwald 18/6, Brand 1, Walz 1, Faller 7, Kranz 2.
Von Wolfgang Bauscher












