Gegensätzlicher hätten die Emotionen nach dem Abpfiff in der Burgberghalle kaum sein können. Tiefer Frust bei den Gästen, grenzenloser Jubel dagegen bei den Rhumetalerinnen. Die ließen sich von ihrem Anhang für eine tolle Mannschaftsleistung verdientermaßen feiern.
Nach ausgeglichenen ersten zehn Minuten (3:3) agierte die Heimsieben zunehmend dominanter. Beim 5:3 setzte sich die HSG erstmals mit zwei Toren ab und baute diesen Vorsprung bis zur 20. Minute auf 10:5 aus. Northeim nahm eine Auszeit und wechselte Dua Mugames aus dem Oberliga-Kader zwischen die Pfosten. Die erhoffte Wirkung blieb aber aus.
Denn zur Matchwinnerin avancierte Rhumetals überragende Torfrau Michaela Friedrichs. Sie wehrte drei Siebenmeter ab und hielt beim Stand von 13:9 ihren Kasten auch in doppelter Unterzahl sauber. Als Katharina Thiele mit einem Heber vom „Punkt“ an Friedrichs scheiterte und Anna Lena Eichenberger im Gegenzug zum 17:12 (53.) traf, war die Partie entschieden.
Tore HSG: Ehrlich 6/3, J. Deppe 6, C. Deppe 4/2, Eichenberger 4/1, St. Fahlbusch.
Tore NHC: Hobrecht 6/1, Fründt 5/3, Halm 2, Thiele, Lösky je 1/1, Herbst. (zys)












